Ein Zitat von Wilhelm von Humboldt

WilhelmvonHumboldt

Wilhelm von Humboldt war ein preußischer Gelehrter und Zeitgenosse Goethes. Auf seine Initiative hin hat König Friedrich Wilhelm III im Jahr 1809 die (Humboldt) Universität in Berlin gegründet.

Von von Humboldt ist das folgende Zitat überliefert:

Alles, was sich zu lange hinschleppt, ehe es zu etwas nur irgend Sichtbarem wird, verliert an Interesse.

Worauf sich von Humboldt dabei bezog, konnte ich nicht herausfinden. Das Zitat trifft auf jeden Fall sehr gut auf Ideen zu: Je länger eine Idee in der Schublade liegt, desto geringer ist die Motivation, sie zu verwirklichen.

Diese Erfahrung machen wir bei Zephram gelegentlich bei unseren Aufträgen. Am Ende eines typischen Projektes steht eine kleine Anzahl von Top-Ideen fest, die verfeinert, bewertet und ausgewählt worden sind. Dies sind die Ideen, denen unser Kunde die höchste Erfolgswahrscheinlichkeit bescheinigt. In der Regel übernimmt der Kunde die Ideen sofort in sein Innovationsmanagement-System oder sorgt auf andere Weise dafür, dass sie gleich weiter bearbeitet werden.

Andere Kunden dagegen lassen die Ideen liegen; sie verschwinden in ein Regal, und werden zunächst nicht beachtet. Dies wird oft mit den Anforderungen des Alltagsgeschäftes begründet: andere, dringendere Aufgaben erhalten den Vorrang. Wenn der gestresste Innovationsmanager endlich die Zeit findet, sich mit den Ideen zu beschäftigen, stellt er fest, dass sie viel ihrer ursprünglichen Vitalität verloren haben. Um so mühsamer ist es dann, sich (und die Kollegen) für die Ideen zu motivieren.

Im Umgang mit Ideen sollte man also lieber das Sprichwort beachten:

Man muss das Eisen schmieden, so lange es noch heiß ist.

Dadurch kann man die Begeisterung für die Ideen im Innovationsprojekt weiter nutzen und so schneller die besten Ideen zur Verwirklichung bringen.

(Bildquelle: Wikipedia)

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