Archive for the ‘Allgemeines’ Category
Jana am Freitag, den 06. März 2009
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Zur Zeit lese ich fast jeden Tag beim Aufschlagen der Zeitung eine neue tragische Konsequenz der Finanzkrise für ein Unternehmen. In den letzten Wochen habe ich durch diese Nachrichten immer mehr das Gefühl gewonnen, dass sich die Organisationen dazu verleiten lassen, Kostensenkungsmaßnahmen zur Sicherung ihrer wirtschaftlichen Lage einzurichten (Stellenstreichungen, Budgetkürzungen, …). Dieses Verhalten bedeutet für mich, dass diese Unternehmen auf die große wirtschaftliche Wende warten (und vor allem auf Besserung hoffen!). Schlecht daran ist in meinen Augen, dass sie sich mit dieser Reaktion in eine defensive und auch reaktive Position begegeben. Eine eher risikoreiche Taktik, die mehr Gefahren birgt und kaum Chancen nutzt. Ich möchte hier auch gern erklären warum und welche Reaktion ich erwartet hätte – und zwar mit einer Analogie zu einem Handballspiel.
Tags: Finanzkrise, Handballspiel, Innovationsfähigkeit
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Graham am Donnerstag, den 05. März 2009

In einer Pressemitteilung vom 4.3.2009 mit der Überschrift Innovationspotenziale mobilisieren hat der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg, erklärt:
Gerade jetzt müssen die Unternehmen Innovationspotenziale nutzen, um die aktuellen wirtschaftlichen Schwierigkeiten mit neuen Produkten und Dienstleistungen zu meistern.
In der englischsprachigen Innovations-Blogosphäre ist zur Zeit viel zu diesem Thema zu lesen. Dort wird heiß diskutiert, wie Innovation in wirtschaftlich schwierigen Zeiten am besten auszusehen hat.
Hier bei Zephram beobachten wir zur Zeit zwei unterschiedliche Reaktionen der Unternehmen auf die Krise: Die einen erkennen die Bedeutung der Innovation und setzen ihre Innovationsaktivitäten fort, während andere diese Aktivitäten schnell eingestellt haben. Die erste Gruppe erhält somit ihre Innovationspipeline gefüllt und kann sich entsprechend auf neue Produkte freuen, während andere diese Pipeline jetzt austrocknen lassen. Spätestens wenn die aktuelle Wirtschaftskrise überwunden ist und der nächste Aufschwung einsetzt, wird sich die Weisheit der beiden Strategien bemerkbar machen.
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Jana am Mittwoch, den 04. März 2009

Man liest viel über Innovationen … aber was ist es nicht? In einem Buch “The Seeds of Innovation” von Elain Dundon fand ich eine gute Übersicht der acht Dinge, die Innovation nicht ist. Da ich auch schon über die eine oder andere Benutzung des Wortes “Innovation” gestolpert bin, finde ich die folgende Liste wirklich lesenswert:
- Innovation meint nicht nur “neue Technologie”
Obwohl Innovation sehr häufig in Zusammenhang mit neuen Technologien steht, gibt es noch viele weitere Arten von Innovation. Einige Beispiele sind: Produkt- und Dienstleistungsinnovation, Prozessinnovation, Soziale Innovation, Systeminnovation und ganz modern die Geschäftsmodellinnovation.
- Innovation ist nicht nur etwas branchenspezifisches
Innovationen kann in allen Branchen stattfinden: Pharmazie, Unterhaltung, Fluggesellschaften, in der Nachrichtenbranche …
- Innovation ist nicht nur etwas für Forschungs- und Entwicklungsabteilungen (F&E)
Für die Identifikation von neuen Produkten oder auch Dienstleistungen ist F&E ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Auf die Kreativität der anderen Mitarbeiter einer Organisation zu verzichten, ist allerdings die Aufgabe wertvoller Ressourcen.
Tags: Definition, Innovation, Innovation ist nicht
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Jana am Mittwoch, den 28. Januar 2009

In einem vergangenen Blogbeitrag berichtete Graham über Zombie-Innovationsprojekte – halbtot, überholt und langsam vorankommend. Beim Lesen des aktuellen Harvard Business Managers (Februar 2009) habe ich mich heute ganz besonders über einen Artikel gefreut – Der Ikea-Effekt von Michael I. Norton (Assistant Professor an der Harvard Business School). Hier wird eindrucksvoll ein Grund erläutert, der zu Zombie-Projekten führt.
Norton verdeutlicht im Artikel die positiven und negativen Folgen einer größeren Wertschätzung von selbst erbauten Werken – der Grund warum ein Kunde für eine “Do-it-yourself-Ware” sogar mehr Geld ausgibt. Allerdings blockieren gerade die negativen Folgen des Ikea-Effektes das Innovationsmanagement. Daher ist es wichtig die Ursachen für Zombi-Projekte zu kennen, um den Innovationsprozess entsprechend auszurichten.
Nach der Untersuchung von Norton haben selbst produzierte Werke für Menschen einen größeren Wert, das nennt er Ikea-Effekt.
Beispiel I
Tags: Ikea-Effekt, Sunk Cost, Zombi-Innovationsprojekte
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Jana am Freitag, den 19. Dezember 2008

“How Hard Times can drive Innovation” so titelte das Wall Street Journal diese Woche ein Interview mit dem Innovationswissenschaftler Prof. Clayton M. Christensen (Harvard Business School). Seine Perspektive auf Innovationen in den aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen finde ich lesenswert, insbesondere die folgenden Absätze aus dem Interview:
Sure, the economy’s bad. But it’s a good time to innovate
Well, it will force innovators to not waste nearly so much money.
One of the banes of successful innovation is that companies may be so committed to innovation that they will give the innovators a lot of money to spend. And, statistically, 93% of all innovations that ultimately become successful started off in the wrong direction; the probability that you’ll get it right the first time out of the gate is very low.
Tags: Christensen, Innovation, Krise
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Graham am Freitag, den 05. Dezember 2008

Als ich heute WordPress gestartet habe, um den nächsten Blog-Beitrag zu verfassen, sah ich, dass wir seit dem Beginn vor gut einem Jahr genau 99 Artikel veröffentlicht haben. Ich habe mich also kurzerhand umentschlossen und statt dem geplanten Artikel diese kurze Nachricht zur Feier des Tages geschrieben.
Wir von Zephram freuen uns über die vielen Leser unseres Blogs; durch Emails und Gespräche wissen wir, dass die Informationen, die wir hier veröffentlichen, auf Interesse stoßen und von Nutzen sind.
Wir werden weiterhin fleißig Artikel produzieren und hoffen, spätestens in etwa in einem Jahr unseren 200. Beitrag feiern zu können!
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Jana am Sonntag, den 19. Oktober 2008

Alle zwei Jahre bringt IBM eine globale CEO Studie raus. Dieses Jahr war das Thema der Studie “Das Unternehmen der Zukunft”. An dem Ergebnis waren mehr als 1.000 CEOs auf der ganzen Welt beteiligt.
Die Studie berichtet über fünf Erkenntnisse der CEOs für die Realisierung der Wachstumspotentiale ihrer Unternehmen:
- Unternehmen und Organisationen werden von Veränderungen geradezu überrollt und viele haben Mühe, damit Schritt zu halten.
- Die CEOs betrachten anspruchsvollere Kunden nicht als Bedrohung sondern als Chance zur Differenzierung.
- Fast alle CEOs passen ihr Geschäftsmodell an – zwei Drittel verwirklichen Innovationen in großem Umfang.
- Die CEOs wenden sich offensiv globalen Geschäftsmodellen zu und setzen auf grundlegende Änderungen ihrer Fähigkeiten und auf die umfangreichere Zusammenarbeit mit Partnern.
- Finanziell überdurchschnittlich erfolgreiche Unternehmen sind mutiger.
Diese Studie ist deswegen interessant, weil wir heutzutage ein zukunftsfähiges Unternehmen auch immer mit einem innovativen Unternehmen gleichsetzen. Die Studie bestätigt dieses allgemeine Bild und berichtet, dass zwei Drittel der CEOs sogar verstärkt auf Geschäftsmodellinnovationen und nicht nur auf Produktinnovationen setzen.
Tags: Geschäftsmodellinnovation, IBM Studie
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Graham am Sonntag, den 12. Oktober 2008

Beim Thema Innovation wird häufig der Kunde als Quelle für Produktideen angepriesen. Methoden wie Voice of the Customer, Lead User und Crowdsourcing sind einige Folgen dieses Trends. Doch hat die Kundenorientierung bei der Suche nach innovativen Produkten durchaus ihre Grenzen. Das folgende Zitat bringt diesen Gedanken zum Ausdruck. Wie ich finde, bedarf es keines Kommentares.
Unsere Herausforderung ist es,
dem Kunden etwas zu geben,
was er haben möchte,
von dem er aber nie wusste,
dass er es suchte und von dem er sagt,
dass er es schon immer wollte,
wenn er es bekommt.
(Urheber unbekannt; gefunden bei Stefan Gabriel, einem ehemaligen Innovationsmanager bei der BMW Group)
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Graham am Samstag, den 11. Oktober 2008
Mit diesem Bild eines Lexikons wollen wir eine neue Artikelkategorie in unserem Blog ankündigen: das Innovationslexikon. In diesen Artikeln werden wir Begriffe der Innovation erläutern, die eine wichtige Rolle spielen oder aktuell diskutiert werden.
Unter der Überschrift Kommentar von Zephram wollen wir diese Themen mit unseren eigenen Kommentaren versehen, denn häufig haben wir eine eigene Sichtweise darauf, die von der des Mainstreams abweicht.
Alle Lexikonartikel können natürlich über den Kategorie-Tag selektiert werden. Darüber hinaus haben wir ein Verzeichnis der Lexikonartikel auf einer Extraseite in der rechten Blog-Spalte eingerichtet.
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Jana am Dienstag, den 07. Oktober 2008

Als Unternehmen möchten wir nicht nur gut wirtschaften, sondern auch unserer Region Sachsen-Anhalt einen zusätzlichen Mehrwert bieten. Dazu unterstützen wir durch unser Wissen und unsere Erfahrungen Vereine und gemeinnützige Organisationen. Im September 2008 haben wir den UniMentor e.V. unterstützt. Wie und was genau geschah, stelle ich im Folgenden vor.
Wer ist UniMentor?
“UniMentor ist ein Projekt, welches es sich zum Ziel gemacht hat, die Betreuung von Studenten bundesweit zu verbessern, indem an den Hochschulen ein institutionalisiertes Mentoring etabliert wird. Dadurch wollen wir einen Beitrag leisten, die Hochschulabsolventen von morgen zu qualifizierteren und besser ausgebildeten Persönlichkeiten heranwachsen zu lassen.“
Beim Mentoring hilft ein älterer Student (der Mentor) jüngeren Studenten (den Mentees) beim Studium. Dazu gehören Kenntnisse des Aufbaus der Hochschule und des Studiengangs, Hilfestellung für das Lernen und die Vorbereitung auf Prüfungen und nicht zuletzt auch Tipps, was man in der Stadt alles machen kann. Der UniMentor e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Mentoren zu gewinnen, zu motivieren und auf ihre Aufgabe vorzubereiten. Dazu bietet UniMentor kurz vor Semesterbeginn Schulungen für Mentoren an. Im September habe ich während einer solchen Schulung ein Seminar durchgeführt.
Tags: Soziales, UniMentor, Vorbild
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