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	<title>Impulse für Innovation &#187; Ideen</title>
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	<description>Einblicke in die erste Innovationsphase</description>
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		<title>Was Ideenkommentare bedeuten</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 14:33:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Graham</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Website www.informationisbeautiful.net ist der Informationsvisualisierung &#8211; also der Darstellung von Informationen durch Graphiken gewidmet. Diese ungewöhnliche Website enthält viele interessante und manchmal auch beeindruckend schöne Repräsentationen von den verschiedensten Fakten, Statistiken und anderen Informationen. Vor wenigen Tagen hat der Designer David McCandless eine Graphik veröffentlicht, die verschiedene Reaktionen auf Ideen in einem zweidimensionalen System [...]<div class="addthis_toolbox addthis_default_style addthis_32x32_style" addthis:url='http://www.zephram.de/blog/2012/01/20/was-ideenkommentare-bedeuten/' addthis:title='Was Ideenkommentare bedeuten ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.zephram.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/taxonomy_of_ideas.png"><img class="aligncenter  wp-image-3039" title="taxonomy_of_ideas" src="http://www.zephram.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/taxonomy_of_ideas.png" alt="" width="369" height="278" /></a></p>
<p>Die Website <a href="http://www.informationisbeautiful.net/2012/a-taxonomy-of-ideas/">www.informationisbeautiful.net</a> ist der Informationsvisualisierung &#8211; also der Darstellung von Informationen durch Graphiken gewidmet. Diese ungewöhnliche Website enthält viele interessante und manchmal auch beeindruckend schöne Repräsentationen von den verschiedensten Fakten, Statistiken und anderen Informationen.</p>
<p>Vor wenigen Tagen hat der Designer David McCandless eine Graphik veröffentlicht, die verschiedene Reaktionen auf Ideen in einem zweidimensionalen System platziert. Die Koordinatenachsen sind der (vermutete) Nutzen der Idee und deren konzeptionelle Struktur.</p>
<p>So platziert McCandless beispielsweise die Reaktion &#8220;interessant&#8221; bei einem geringen Nutzen und einer wenig ausgeprägten konzeptuellen Struktur. Eine &#8220;dumme&#8221; Idee hat kaum einen Nutzen und ist nur lose strukturiert. &#8220;Großartige&#8221;, &#8220;brilliante&#8221; und &#8220;geniale&#8221; Ideen haben sowohl einen hohen Nutzen als auch eine gute Struktur, während &#8220;schreckliche&#8221; Ideen weder Nutzen noch Struktur besitzen.</p>
<p>Ich finde diesen Ansatz interessant, denn er wirft die Frage auf, was die Menschen eigentlich meinen, wenn sie auf Ideen spontan reagieren. Möglicherweise verrät ihre Wortwahl mehr, als man glaubt. Gibt es einen Unterschied zwischen einer &#8220;schlechten&#8221; Idee und einer &#8220;dummen&#8221; Idee? Und was ist besser, eine &#8220;clevere&#8221; Idee oder eine &#8220;coole&#8221; Idee?</p>
<p>Mich würde interessieren, was passiert, wenn man auf der senkrechten Achse die Herausforderung einer Idee auftragen würde. Diese Achse würde reichen von &#8220;bequem&#8221;, bei Ideen, die ins Weltbild des Kommentators passen ohne anzuecken, bis &#8220;extrem herausfordernd&#8221; für radikale Ideen, die das Weltbild in Frage stellen. In diesem neuen Koordinatensystem würde beispielsweise die Reaktion &#8220;gut&#8221; bedeuten, dass eine Idee ins Denksystem passt und einen erkennbaren  Nutzen verspricht. &#8220;Genial&#8221; wäre eine Idee, die einen sehr hohen Nutzen hat und überraschend ist, weil sie ein etabliertes Paradigma verletzt. Eine &#8220;schlechte&#8221; Idee passt ins Denksystem des Sprechers, verspricht aber keinen Nutzen, während eine &#8220;verrückte&#8221; Idee weder einen Nutzen verspricht noch passt die in sein Weltbild.</p>
<p>Wir werden ein wenig experimentieren und über unsere Erkenntnisse berichten&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(Bildquelle: David McCandless <a href="http://www.informationisbeautiful.net/2012/a-taxonomy-of-ideas/">www.informationisbeautiful.net</a>)</p>
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		<title>Der Donnerstagsteppich</title>
		<link>http://www.zephram.de/blog/2010/07/24/der-donnerstagsteppich/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 10:10:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Graham</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Provokation]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Foto habe ich im Business-Hotel René Bohn von BASF in Ludwigshafen aufgenommen. Es zeigt den Teppich im Fahrstuhl im Seminarbereich. Wie man an Hand der Aufschrift erkennen kann, wird dieser Fahrstuhlteppich jeden Tag gewechselt. Einen Teppich für jeden Tag der Woche zu haben war für mich eine Überraschung, denn es zählt zu unseren (jedenfalls [...]<div class="addthis_toolbox addthis_default_style addthis_32x32_style" addthis:url='http://www.zephram.de/blog/2010/07/24/der-donnerstagsteppich/' addthis:title='Der Donnerstagsteppich ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.zephram.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/donnerstag_teppich.jpg"><img class="size-full wp-image-2531 aligncenter" title="donnerstag_teppich" src="http://www.zephram.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/donnerstag_teppich.jpg" alt="" width="422" height="312" /></a></p>
<p>Dieses Foto habe ich im <a href="http://www.wirtschaftsbetriebe.basf.de/de/gastro/hotel_bohn/?id=V00-0LIgIGI9Ablu2*X">Business-Hotel René Bohn</a> von BASF in Ludwigshafen aufgenommen. Es zeigt den Teppich im Fahrstuhl im Seminarbereich. Wie man an Hand der Aufschrift erkennen kann, wird dieser Fahrstuhlteppich jeden Tag gewechselt. Einen Teppich für jeden Tag der Woche zu haben war für mich eine Überraschung, denn es zählt zu unseren (jedenfalls zu meinen) grundlegenden Annahmen über Teppiche, dass es einem Ort nur einen davon gibt.</p>
<p>Wir haben in diesem Blog schon mehrere solche überraschende Ideen gezeigt, zum Beispiel <a href="http://www.zephram.de/blog/2010/04/02/eine-provokation-aus-der-designhochschule/">ein Studententeppich aus Japan</a>, <a href="http://www.zephram.de/blog/2010/01/09/15-business-provokationen/">15 Anregungen fürs Business Development</a>, <a href="http://www.zephram.de/blog/2009/04/04/eine-verschaerfte-provokation/">überraschende Armbanduhren</a>, oder <a href="http://www.zephram.de/blog/2007/11/14/durch-eine-provokation-zu-einer-geschaftsidee/">Stadtwerbung durch selektive Reinigung</a>.</p>
<p>Ein Weg, zu solchen Ideen zu kommen, sind die <a href="http://www.zephram.de/blog/2007/11/05/ein-trittstein-fur-gedanken/">Provokationen</a>. Provokationen sind gezielte Verfälschungen der bekannten Wirklichkeit. Um eine Provokation zu gewinnen, sind zwei Schritte erforderlich:</p>
<ol>
<li>Eine Beobachtung über die bekannte Wirklichkeit machen.</li>
<li>Diese Beobachtung verfälschen.</li>
</ol>
<p>Schritt 1 fällt dem Ungeübten sehr schwer, denn die besten Beobachtungen sind solche, die so selbstverständlich sind, dass wir sie nicht mehr sehen können. In Falle des Fahrstuhlteppichs hätte man nämlich feststellen müssen,</p>
<ol>
<li>Ein Teppich hat einen festen Standort.</li>
</ol>
<p>Derartige Beobachtungen erscheinen leicht, wenn sie einem präsentiert werden, aber es ist für die meisten Menschen unerwartet schwierig, sie selbst herzustellen.</p>
<p>Ist eine gute Beobachtung gefunden, ist die Gewinnung von Provokationen vergleichsweise einfach:</p>
<ul>
<li>Kein Teppich hat einen festen Standort.</li>
<li>Ein Teppich hat drei Standorte.</li>
<li>Ein Teppich kann seinen Standort wechseln.</li>
<li>An jedem Standort gibt es mehrere Teppiche.</li>
</ul>
<p>Viele innovative Ideen sind entstanden durch eine Verfälschung einer Selbstverständlichkeit. Welche Ideen könnte man zum Beispiel gewinnen, indem man die folgenden &#8220;Regeln&#8221; hinterfragt?</p>
<ul>
<li>Das Ziel unseres Unternehmens ist, Gewinne zu machen.</li>
<li>Man muss sich auf seine profitabelsten Kunden konzentrieren.</li>
<li>Man muss auf seine Kunden hören.</li>
<li>Unsere Dienstleistung wird mit Euros bezahlt.</li>
<li>Die Außendienstmitarbeiter haben den Kontakt zu den Kunden.</li>
</ul>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style addthis_32x32_style" addthis:url='http://www.zephram.de/blog/2010/07/24/der-donnerstagsteppich/' addthis:title='Der Donnerstagsteppich ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Keine Angst vor dem Ideenklau!</title>
		<link>http://www.zephram.de/blog/2010/07/18/keine-angst-vor-dem-ideenklau/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 11:12:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Graham</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>

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		<description><![CDATA[Oft sind Menschen, die gerade eine gute Idee hatten, nicht dazu bereit, über ihre Idee zu sprechen. Sie haben Angst, dass ihnen die Idee gestohlen werden könnte. Nach meiner Erfahrung ist diese Gefahr ziemlich gering, denn wirklich innovative Ideen stellen immer eine Herausforderung an den Status Quo dar, mit dem Ergebnis, dass sie von den [...]<div class="addthis_toolbox addthis_default_style addthis_32x32_style" addthis:url='http://www.zephram.de/blog/2010/07/18/keine-angst-vor-dem-ideenklau/' addthis:title='Keine Angst vor dem Ideenklau! ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.zephram.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/iStock_000005529109XSmall.jpg"><img class="size-full wp-image-2514 aligncenter" title="Thief" src="http://www.zephram.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/iStock_000005529109XSmall.jpg" alt="" width="425" height="282" /></a></p>
<p>Oft sind Menschen, die gerade eine gute Idee hatten, nicht dazu bereit, über ihre Idee zu sprechen. Sie haben Angst, dass ihnen die Idee gestohlen werden könnte.</p>
<p>Nach meiner Erfahrung ist diese Gefahr ziemlich gering, denn wirklich innovative Ideen stellen immer eine Herausforderung an den Status Quo dar, mit dem Ergebnis, dass sie von den meisten eher abgelehnt werden. Dies ist übrigens auch eines der schwierigsten Probleme in der Ideenfabrik: der Auftraggeber erzeugt wirklich gute Ideen aber lehnt sie sofort ab.</p>
<p>Zwei Zitate sollen diese Beobachtung untermauern:</p>
<blockquote><p>Good ideas are not  adopted automatically.  They must be driven into practice with  courageous patience.</p>
<p>(Gute Ideen werden nicht autmatisch übernommen. Sie müssen vielmehr mit Mut und Geduld implementiert werden.)</p></blockquote>
<p style="text-align: right;">Hyman Rickover</p>
<blockquote><p>Don&#8217;t  worry about people stealing an idea. If it&#8217;s original, you will have to  ram it down their throats.</p>
<p>(Machen Sie sich keine Sorgen, dass andere Menschen Ihre Idee stehlen werden. Wenn sie gut ist, werden Sie sie ihnen in den Hals stopfen müssen.)</p></blockquote>
<p style="text-align: right;">Howard Aiken</p>
<p style="text-align: right;">
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style addthis_32x32_style" addthis:url='http://www.zephram.de/blog/2010/07/18/keine-angst-vor-dem-ideenklau/' addthis:title='Keine Angst vor dem Ideenklau! ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Killer einer guten Idee</title>
		<link>http://www.zephram.de/blog/2009/11/23/hindernisse-einer-guten-idee/</link>
		<comments>http://www.zephram.de/blog/2009/11/23/hindernisse-einer-guten-idee/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 06:51:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Ideenbewertung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin im Internet auf einen Cartoon gestoßen, der die Killer einer guten Idee anschaulich auf den Punkt bringt. So wie gute Ideen einerseits die richtige Umgebung brauchen um erfolgreich zu sein, gibt es andererseits auch die &#8220;passenden Killer&#8221; sie scheitern zu lassen: (Klicken zum vergrößern) (Quelle: www.bildschirmarbeiter.com) Zu diesem Thema passen auch diese drei [...]<div class="addthis_toolbox addthis_default_style addthis_32x32_style" addthis:url='http://www.zephram.de/blog/2009/11/23/hindernisse-einer-guten-idee/' addthis:title='Killer einer guten Idee ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin im Internet auf einen Cartoon gestoßen, der die Killer einer guten Idee anschaulich auf den Punkt bringt. So wie gute Ideen einerseits die <a href="http://www.zephram.de/blog/2008/10/08/innovationen-brauchen-das-passende-umfeld/" target="_self">richtige Umgebung</a> brauchen um erfolgreich zu sein, gibt es andererseits auch die &#8220;passenden Killer&#8221; sie scheitern zu lassen:</p>
<p style="text-align: center;">(<a href="http://www.zephram.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/ideas_-barriers.jpg" target="_self">Klicken zum vergrößern</a>)</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.zephram.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/ideas_-barriers.jpg"><img class="size-large wp-image-1908 aligncenter" title="Ideas Barriers" src="http://www.zephram.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/ideas_-barriers-365x1024.jpg" alt="Ideas Barriers" width="365" height="1024" /></a></p>
<p style="text-align: center;">(Quelle: www.bildschirmarbeiter.com)</p>
<p>Zu diesem Thema passen auch diese drei Artikel:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.zephram.de/blog/2009/03/20/sieben-grunde-warum-ihre-idee-niemandem-gefallt/" target="_self">Sieben Gründe, warum Ihre Idee niemandem gefällt</a></li>
<li><a href="http://www.zephram.de/blog/2008/05/03/zehn-innovationskiller/" target="_self">Zehn Innovationskiller</a></li>
<li><a href="http://www.zephram.de/blog/2008/01/20/die-polarisierenden-ideen-sind-die-innovativsten/" target="_self">Die polarisierenden Ideen sind die innovativsten</a></li>
</ul>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style addthis_32x32_style" addthis:url='http://www.zephram.de/blog/2009/11/23/hindernisse-einer-guten-idee/' addthis:title='Killer einer guten Idee ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Innovationsblocker: &#8220;Heilige Kühe&#8221;</title>
		<link>http://www.zephram.de/blog/2009/10/12/innovationsblocker-heilige-kuhe/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 14:38:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[David Brandt]]></category>
		<category><![CDATA[Heilige Kühe]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationsblocker]]></category>

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		<description><![CDATA[If an organization is to meet the challenges of a changing world, it must be prepared to change everything about itself except its basic beliefs. The only sacred cow in an organization should be the basic philosophy of doing business. ~Thomas J. Watson Wenn eine Organisation auf die Herausforderungen einer sich verändernden Welt trifft, muss [...]<div class="addthis_toolbox addthis_default_style addthis_32x32_style" addthis:url='http://www.zephram.de/blog/2009/10/12/innovationsblocker-heilige-kuhe/' addthis:title='Innovationsblocker: &#8220;Heilige Kühe&#8221; ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-1465  aligncenter" title="Heilige Kuh" src="http://www.zephram.de/blog/wp-content/uploads/2009/07/3153921_thumbnail.jpg" alt="Heilige Kuh" width="399" height="299" /></p>
<blockquote><p><em>If an organization is to meet the challenges of a changing world, it must be prepared to change everything about itself except its basic beliefs. The only sacred cow in an organization should be the basic philosophy of doing business. ~Thomas J. Watson</em></p>
<p><em><span style="color: #888888;">Wenn eine Organisation auf die Herausforderungen einer sich verändernden Welt trifft, muss sie darauf vorbereitet sein alles zu verändern außer ihre Grundsätze. Die einzige heilige Kuh in einer Organisation sollte die Unternehmensphilosophie sein. ~Thomas J. Watson</span><br />
</em></p></blockquote>
<p>Eine Innovation zieht immer eine Veränderung mit sich (<em>novus</em> steht für &#8220;neu&#8221; und <em>innovatio</em> &#8220;etwas neu Geschaffenes&#8221;). Veränderungen stören das Gewohnte und stoßen oft auf Widerstand. Mit diesem Widerstand wird jeder Innovator einmal die Bekanntschaft gemacht haben. Im folgenden Beitrag möchte ich von einem besonderen Widerstand schreiben &#8211; einer <em>heiligen Kuh</em>. Da heilige Kühe besonders für die Unternehmensentwicklung schädlich sein können, möchte ich erläutern, was eine heilige Kuh ist und warum sie die Unternehmensentwicklung behindert.</p>
<p><strong>Was ist eine heilige Kuh?</strong></p>
<p>Definitionen von David Brandt in seinem Buch &#8220;Sacred cows make the best burgers&#8221;:</p>
<ol>
<li><em>ein trottendes und schwerfälliges Säugetier mit mehreren Mägen; in einigen Gebieten als heilig angesehen und darum immun gegen gewöhnliche Behandlungen<br />
</em></li>
<li><em>Wirtschaft: altmodischer Glaube, Annahme, Praxis, Regel, System oder Strategie, die im Allgemeinen unsichtbar ist und Veränderungen sowie die Reaktion auf neue Gelegenheiten behindert</em></li>
</ol>
<p>Eine heilige Kuh im wirtschaftlichen Sinne hat daher zwei wesentliche Merkmale:</p>
<ul>
<li>Sie ist für uns gewöhnlich unsichtbar.</li>
<li>Sie ist unantastbar.</li>
<li>Sie ist unkritisierbar.</li>
</ul>
<p><strong>Warum sind heilige Kühe Innovationsblocker?</strong></p>
<p>Heilige Kühe sind in die Jahre gekommene Erfolgskonzepte. Durch ihren einstigen Erfolg gelten sie als unantastbar. Allerdings können sie auch <em>überholte </em>Erfolgskonzepte sein und für heute eine nicht mehr passende Lösung darstellen. Durch ihre hohe Stellung blockieren heilige Kühe allerdings Veränderungen und den Blick für neue Gelegenheiten.</p>
<p><strong>Zwei Beispiele für die negativen Effekte auf die Unternehmensentwicklung einer heiligen Kuh:</strong></p>
<p>Die heilige <em>Cash Cow</em>: Die heilige Cash Cow hat ein Unternehmen einmal erfolgreich gemacht und ist daher unantasbar. Diese <em>Cows </em>sind oft Produkte, Technologien oder Prozesse. Die Radio Corporation of America (kurz RCA) fiel einer solchen heilige Cash Cow zum Opfer. Früher war RCA Marktführer für Radios. Den Erfolg haben sie ihren Radios zu verdienen, die auf Röhrentechnologie basierten und die sie an vermögende Familien. Sony &#8211; zu der Zeit ein Marktneuling &#8211; besaß noch keine etablierten Produkte. Damit  Sony sich am Markt etablieren konnte, suchten sie sich mit einer neue Generation von Radios eine Marktnische aus. Die neue Radiogeneration, für die sie damals die neue und noch schlechtere Transistortechnologie einsetzten, verkauften sie zunächst an Teenager. Mit der Weiterentwicklung der Transistortechnologie waren Röhrenradios irgendwann nicht mehr wettbewerbsfähig und schieden aus dem Markt aus. Allerdings konnte RCA sich nicht dazu durchringen auf die neue Transistortechnologie zu wechseln. Wenig später musste RCA das Radiogeschäft ganz aufgeben und fiel somit ihrer eigenen heiligen &#8220;Cash Cow&#8221; zum Opfer.</p>
<p>Die heilige <em>Experten-Kuh</em>: Ein Experte verdient sich seinen Status aus der Menge seiner gesammelten Erfahrungen. Die Expertise greift demzufolge auf bewährte Lösungen, Strategien und Systeme zurück. Allerdings sind bewährte Lösungen nicht immer eine gute Antwort auf neue Herausforderungen &#8211; oder kennen Sie jemanden der heute noch telegrafiert? Gerade bei dem Umgang mit neuen Rahmenbedingungen führt die eigene Expertise leicht zu Fehlbeurteilungen. &#8220;Das Konzept ist interessant und gut beschrieben, aber um eine bessere Note als ein &#8216;C&#8217; zu verdienen, muss die Idee machbar sein,&#8221; schrieb einst ein Management Professor der Yale Universität als Antwort auf Fred Smiths Arbeit für das Konzept eines Übernacht-Liefer-Dienstes. Smith gründete danach Federal Express. Federal Express&#8217; Jahresumsatz 2007 betrug 35,214 Milliarden US-Dollar. Hätte Fred Smith die Expertise des Yale Professors ernst genommen, würden heute vielleicht immer noch Experten dieses Konzept als nicht machbar einschätzen.</p>
<p><strong>Heilige Kühe sind schädlich für die Unternehmensentwicklung</strong></p>
<p>Diese beiden Beispiele zeigen gut, welche Veränderungsblockaden heilige Kühe in einem Unternehmen bewirken können:</p>
<ul>
<li>Es wird an einer alten Technologie zu sehr festgehalten, während der Wettbewerb längst neue und sich stets verbessernde Technologien einsetzt. Die Marktanteile sinken.</li>
<li>Geschäftsgelegenheiten werden z.B. durch Fehlbeurteilungen verpasst. Das Unternehmen läuft Gefahr, dass ein Mitarbeiter mit der Idee das Unternehmen verlässt und sie selbst realisiert.</li>
<li>Veraltete Prozesse sind zu aufwendig und zu teuer, um noch länger wirtschaftlich zu arbeiten.</li>
<li>Veraltete Produkte werden durch neue Produkte des Wettbewerbs verdrängt. Die eigenen Einnahmen sinken.</li>
<li>Bisher erfolgreiche Geschäftskonzepte funktionieren nicht mehr unter neuen Marktbedingungen. Andere Geschäftskonzepte können sich besser an die neue Umgebung anpassen und übernehmen schließlich den Markt.</li>
</ul>
<p>Es gibt bereits viele dokumentierte Beispiele dafür, das Unternehmen an heiligen Kühen gescheitert sind. Sie haben es nicht gewagt, einen in Stein gemeißelten Grundsatz zu verlassen, wenn es durch die Umstände geboten war. Daher bedenken Sie, bevor Sie ein Projekt, Produkt oder Prozess ablehnen, was der Grund dafür ist. Ist Ihre Antwort nicht, weil es Ihre Unternehmensphilosophie so verlangt, haben sie es vermutlich mit einer heiligen Kuh zu tun.</p>
<p>Quelle: David Brandt &#8220;Sacred Cows make the best burgers&#8221;</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style addthis_32x32_style" addthis:url='http://www.zephram.de/blog/2009/10/12/innovationsblocker-heilige-kuhe/' addthis:title='Innovationsblocker: &#8220;Heilige Kühe&#8221; ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>PO: Ideen generieren ist ein Kinderspiel!</title>
		<link>http://www.zephram.de/blog/2008/09/07/po-ideen-generieren-ist-ein-kinderspiel/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Sep 2008 11:38:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Ideenproduktion]]></category>
		<category><![CDATA[Fragesequenz]]></category>
		<category><![CDATA[Gelenktes Brainstorming]]></category>
		<category><![CDATA[Kreative]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieso ist dieser Vulkan ein Hinweis auf die Leichtigkeit Ideen zu produzieren? Dieses Rätsel &#8211; lieber Leser &#8211; wird am Ende dieses Beitrags aufgelöst. Bis dahin bin ich auf Ihre Fantasie gespannt! In diesem Blogbeitrag möchte ich mir den Mythos vornehmen, dass nur Kreative gute Ideen entwickeln können. Dem stimme ich nicht zu, denn jeder [...]<div class="addthis_toolbox addthis_default_style addthis_32x32_style" addthis:url='http://www.zephram.de/blog/2008/09/07/po-ideen-generieren-ist-ein-kinderspiel/' addthis:title='PO: Ideen generieren ist ein Kinderspiel! ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><img src="http://www.zephram.de/blog/wp-content/uploads/2008/09/istock_000006543896xsmall.jpg" alt="Vulkan" /></a><span id="content"></span></p>
<p>Wieso ist dieser Vulkan ein Hinweis auf die Leichtigkeit Ideen zu produzieren? Dieses Rätsel &#8211; lieber Leser &#8211; wird am Ende dieses Beitrags aufgelöst. Bis dahin bin ich auf Ihre Fantasie gespannt!</p>
<p>In diesem Blogbeitrag möchte ich mir den Mythos vornehmen, dass nur Kreative gute Ideen entwickeln können. Dem stimme ich nicht zu, denn jeder kann gute Ideen produzieren. Wir brauchen dazu nur die richtigen Fragen! Darüber die richtigen Fragen für Werbeideen zu stellen, hatte Graham in den Beiträgen <a href="http://www.zephram.de/blog/2008/09/06/werbeideen-durch-extreme-konsequenzen/" target="_blank">Werbeideen durch extreme Konsequenzen</a> und <a href="http://www.zephram.de/blog/2008/07/24/werbeideen-durch-zeitsprunge/" target="_blank">Werbeideen durch Zeitsprünge</a> berichtet. Als Beleg dafür, dass dies auch für andere Aufgabenstellung durchführbar ist, möchte ich in diesem Beitrag</p>
<ul>
<li>eine Ideenfindungsaufgabe studieren,
<li>eine eigene Kreativitätstechnik dafür erstellen und
<li>anschließend zum Test einige Ideen damit produzieren.
</ul>
<p><b>Die Ideenfindungsaufgabe:</b></p>
<p>Zunächst stellen wir uns vor, wir sind Verantwortliche eines der führenden Computerspielhersteller. Da der Wettbewerb hart ist, müssen wir ständig neue Spielideen auf den Markt bringen. Unsere Ideenfindungsaufgabe lautet daher: Wir suchen Ideen für Computerspielszenarien.</p>
<p><b>zu a) Die Ideenfindungsaufgabe analysieren</b></p>
<p>Albert Einstein soll einmal gesagt haben:</p>
<blockquote><p>&#8220;<em>Wenn man mir eine Stunde Zeit geben würde, ein Problem zu lösen, von dem mein Leben abhängt, würde ich vierzig Minuten dazu verwenden , es zu studieren, fünfzehn Minuten dazu, Lösungsmöglichkeiten zu prüfen, und fünf Minuten, um es zu lösen</em>.&#8221;</p>
</blockquote>
<p>  Idea Engineering legt die gleiche Sorgfalt in der Analyse der Aufgabe wie Einstein zugrunde.</p>
<p>Zum Analysieren einer Ideenfindungsaufgabe haben sich zwei Fragen als besonders hilfreich erwiesen:</p>
<p><i>1. Was macht eine Computerspielidee erfolgreich?</i></p>
<p>In der Computerspielindustrie zählt vor allen Dingen, je außergewöhnlicher die Spielidee ist desto besser. Mit einem Blick in die aktuelle Bestsellerliste können wir unsere These prüfen. Dort finden wir auf Platz 1 …</p>
<blockquote><p><em><a href="http://eu.spore.com" target="_blank">Spore</a> (erschienen 2008): Spore erlaubt es dem Spieler die Evolution einer Spezies zu kontrollieren. Er beginnt den Mehrzellerorganismus zu steuern, anschließend überwacht er seine Entwicklung als intelligentes und soziales Wesen und danach kontrolliert er die Entwicklung als interstellare Kultur, die fremde Welten entdeckt.</em></p>
</blockquote>
<p>Preise als originellstes Spiel 2001 gewann …</p>
<blockquote><p><em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Black_and_white" target="_blank">Black &#038; White</a> (erschienen 2001): Der Spieler übernimmt die Rolle eines Gottes, der mit Güte oder Strenge über sein Volk wacht und sich gegen andere Götter durchsetzen muss.</em></p>
</blockquote>
<p>Diese beiden Beispiele zeigen, dass außergewöhnliche Spielideen die Bestsellerlisten anführen, Preise gewinnen und dadurch auch erfolgreich sind.</p>
<p><i>2. Was sind die wesentlichen Attribute unserer Aufgabenstellung?</i></p>
<p>Ein wesentliches Attribut eines Computerspiels ist, dass die Spieler ein Ziel erreichen müssen. Solche Ziele können beispielsweise sein: das mächtigste Volk in der Galaxis führen, der einflussreichste Gott sein oder das meiste Geld verdienen. Wir suchen demzufolge ein Szenario, in der die Spieler ein Ziel erreichen müssen.</p>
<p><b>zu b) Eine eigene Kreativitätstechnik erstellen</b></p>
<p>Wir nutzen eine der einfachsten Kreativitätstechniken: das Gelenkte Brainstorming. Dies stellt eine Sequenz von Fragen dar, die zum Ziel haben, Ideen zu den wesentlichen Attributen einer Aufgabenstellung zu generieren.</p>
<p>Ein kleiner Trick, der uns die Erstellung der Fragesequenz erleichtert: Wir säumen das Pferd von Hinten auf und beginnen mit der letzten Frage:</p>
<ul>
<li>N. Wie sieht das Computerspielszenario aus?</ul>
<p>Diese Frage hilft uns noch nicht weiter, da sie zu allgemein gestellt ist und uns keinerlei Anregungen bietet. Damit wir Anregungen erhalten, bedient sich das gelenkte Brainstorming des wesentlichen Attributs. Ein solches Attribut haben wir bereits identifiziert: &#8220;Die Spieler erreichen ein Ziel.&#8221; Bevor wir eine Idee für ein Computerspielszenario entwickeln, sollten wir daher herausfinden, welches Ziel der Spieler erreichen soll. Unsere vorletzte Frage könnte daher lauten:</p>
<ul>
<li>N-1. Welches Ziel möchte … erreichen?</ul>
<p>Sie sehen schon, hier fehlt uns ein Teil im Satz. Nutzen wir ein anderes Element unserer Analyse. Wir  haben herausgefunden, dass ein Computerspielszenario möglichst außergewöhnlich sein muss. Dies ist ein guter Hinweis für unseren fehlenden Satzteil. Wir ergänzen unsere vorletzte Frage wie folgt:</p>
<ul>
<li>N-1. Welches Ziel möchte <u>etwas Außergewöhnliches</u> erreichen?</ul>
<p>Diese Frage ist so zwar korrekt, aber noch ein wenig schwer zu beantworten. Auch hier ein kleiner Trick aus dem Idea Engineering. Statt nach etwas Abstraktem zu fragen, suchen wir uns etwas Konkreteres. Zum Beispiel könnten wir nach Objekten oder Wesen mit außergewöhnlichen Attributen fragen. Nächster Versuch:</p>
<ul>
<li>N-3. Was sind außergewöhnliche Attribute?
<li>N-2. Wer oder was besitzt dieses Attribut?
</ul>
<p>Voila &#8211; Wir haben unsere erste eigene Kreativitätstechnik entwickelt. Bravo! Jetzt stellen wir die Fragen noch in die richtige Reihenfolge:</p>
<ol>
<li>Was sind außergewöhnliche Attribute?
<li>Wer oder was besitzt dieses Attribut?
<li>Welches Ziel möchte dieses &#8216;Wer oder Was&#8217; erreichen?
<li>Wie sieht das Computerspielszenario demzufolge aus?
</ol>
<p><b>zu c) Die Kreativitätstechnik testen</b></p>
<p>Alles was wir jetzt noch testen müssen ist, ob mit Hilfe dieser Fragesequenz Ideen hergestellt werden können.</p>
<p>1. Was sind außergewöhnliche Attribute?</p>
<ul>
<li>fluffig, feurig, schleimig, knubbelig, kubisch, winzig, krass, gammelig, zuckrig, mächtig</ul>
<p>2. Wer oder was besitzt dieses Attribut?</p>
<ul>
<li>Fluffig sind Wolken, Moos und Schwämme.
<li>Feurig sind Vulkane, Geysire und Magma.
<li>Schleimig ist ein Sumpf.
<li>Zuckrig sind Schokolade, Kuchen, Mousse und Bonbons.
<li>Mächtig ist Mutter Natur.
</ul>
<p>3. Welches Ziel möchte dieses &#8216;Wer oder Was&#8217; erreichen?</p>
<ul>
<li>Ein Vulkan möchte sich ausbreiten und Städte in Schutt und Asche legen.
<li>Ein Sumpf möchte unvorsichtige Wanderer in sich hinein locken und verschlingen.
<li>Ein Kuchen möchte die Welt erobern und Menschen dick machen.
<li>Mutter Natur muss die Welt im Gleichgewicht halten. Dazu steuert sie die vier Naturgewalten Wasser, Erde, Feuer und Luft.
</ul>
<p>4. Wie sieht das Computerspielszenario aus?</p>
<ul>
<li>Wir könnten uns vorstellen, dass wir einen Vulkan kontrollieren. Der Spieler hätte die Möglichkeit einen Vulkan ausbrechen zu lassen und sich dadurch vergrößern zu können. Je mehr Land er erobert, desto mehr Punkte verdient er. Dafür, dass man Städte und ganzen Kulturen in Schutt und Asche legt, bekommt man extra Punkte.
</ul>
<p>Eingangs hatte ich Ihnen ein Rätsel gestellt: &#8220;Was hat dieser Vulkan mit der Leichtigkeit, Ideen zu generieren, zu tun?&#8221;  Nun am Ende dieses Beitrags, sehen Sie, wie leicht es war eine Idee für ein Computerspiel herzustellen. Versuchen Sie es doch auch!</p>
<p><b>Unser Fazit</b></p>
<p>Wie dieses Beispiel zeigt, ist Ideenfindung ganz  leicht. Voraussetzung dafür ist eine ausführliche Analyse der Aufgabe und Fragesequenzen, die uns Anregungen bieten. Techniken ohne eine Anregung (bzw. Perspektivwechsel) können höchstens von &#8220;Kreativen&#8221; erfolgreich eingesetzt werden.</p>
<p>Sie könnten jetzt denken: &#8220;Sich Ideen für Computerspiele auszudenken, ist sicher leicht.&#8221; Allerdings ist diese Vorgehensweise auch auf andere Aufgaben übertragbar. Es ist egal, ob man als B2C oder B2B Organisation auf der Suche nach Geschäftsmodell-, Produkt- oder Marketinginnovationen ist. Die Vorgehensweise bleibt immer gleich. Nimmt Zephram einen Ideenfindungsauftrag an, ist dies die Standard Vorgehensweise, um Kreativitätstechniken und somit auch Lösungsideen zu entwickeln.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style addthis_32x32_style" addthis:url='http://www.zephram.de/blog/2008/09/07/po-ideen-generieren-ist-ein-kinderspiel/' addthis:title='PO: Ideen generieren ist ein Kinderspiel! ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Werbeideen durch extreme Konsequenzen</title>
		<link>http://www.zephram.de/blog/2008/09/06/werbeideen-durch-extreme-konsequenzen/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Sep 2008 13:52:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Graham</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Ideenproduktion]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Artikel Werbeideen durch Zeitsprunge habe ich die Arbeit von Goldenberg, Mazursky und Solomon besprochen. Sie haben viele Werbebilder untersucht und sechs Eigenschaften identifiziert, die ihrer Meinung nach erfolgreiche Plakate und Spots charakterisieren. Diese Eigenschaften kann man als Anregungen zur Entwicklung von Werbeideen nutzen. Eine der sechs Eigenschaften nennen die drei Wissenschaftler extreme Konsequenzen. Hier [...]<div class="addthis_toolbox addthis_default_style addthis_32x32_style" addthis:url='http://www.zephram.de/blog/2008/09/06/werbeideen-durch-extreme-konsequenzen/' addthis:title='Werbeideen durch extreme Konsequenzen ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zephram.de/blog/wp-content/uploads/2008/09/2357-beschleunigung.jpg" title="2357-beschleunigung.jpg"><img src="http://www.zephram.de/blog/wp-content/uploads/2008/09/2357-beschleunigung.jpg" alt="2357-beschleunigung.jpg" /></a></p>
<p>Im Artikel <a href="http://www.zephram.de/blog/2008/07/24/werbeideen-durch-zeitsprunge/" target="_blank">Werbeideen durch Zeitsprunge</a> habe ich die Arbeit von Goldenberg, Mazursky und Solomon besprochen. Sie haben viele Werbebilder untersucht und sechs Eigenschaften identifiziert, die ihrer Meinung nach erfolgreiche Plakate und Spots charakterisieren. Diese Eigenschaften kann man als Anregungen zur Entwicklung von Werbeideen nutzen.</p>
<p>Eine der sechs Eigenschaften nennen die drei Wissenschaftler <em>extreme Konsequenzen</em>. Hier heißt es, ein Bild zu entwickeln, das übertriebene Konsequenzen eines Attributs des beworbenen Produktes zeigt. Laut ihrer Untersuchungsergebnisse wurden etwa 18% aller Spitzenwerbebilder nach diesem Muster gestaltet.</p>
<p>Im Bild oben sehen wir Werbung der Volkswagen AG für den Golf TDI. Die Werbebotschaft ist, dass dieses Auto eine &#8220;unglaubliche Beschleunigung&#8221; besitze. Nun kann man sich überlegen, was die extremen Konsequenzen einer unglaublichen Beschleunigung sein könnten. Die von Volkswagen (bzw. ihrer Werbeagentur) favorisierte Lösung zeigt einen Hund auf der Rücksitzbank, der durch die Beschleunigung des Autos in die Spalte zwischen Sitzfläche und Rückenlehne gedrückt wird.</p>
<p>Andere Möglichkeiten für ein Werbebild, die nach dem selben Muster entstehen, sind:</p>
<ul>
<li>Die Haare des Fahrers streben beim Gasgeben waagerecht nach hinten.</li>
<li>Das Auto hinterlässt beim Start ein Loch in der Luft. Die Regentropfen, die auf der Karosserie lagen, fallen senkrecht nach unten.</li>
<li>Der Asphalt unter den Reifen türmt sich beim Beschleunigen auf. Die Strassenreparaturmannschaft muss ausrücken.</li>
</ul>
<p>Das Prinzip ist sehr einfach; schon nach ein paar Minuten des Nachdenkens fallen einem schon viele Ideen ein.</p>
<p>(Bildquelle: <a href="http://lustich.de/powerpoints/bilder/beschleunigung/" target="_blank">lustich.de</a>)</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style addthis_32x32_style" addthis:url='http://www.zephram.de/blog/2008/09/06/werbeideen-durch-extreme-konsequenzen/' addthis:title='Werbeideen durch extreme Konsequenzen ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Charles Goodyear &#8211; &#8220;Failure is not an option&#8221;</title>
		<link>http://www.zephram.de/blog/2008/08/10/charles-goodyear-failure-is-not-an-option/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Aug 2008 12:28:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Beharrlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Charles Goodyear]]></category>
		<category><![CDATA[Ideenverfechter]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Suche nach Innovationserfolgen stieß ich auf eine echte Ideenverfechter-Geschichte des Erfinders des Vulkanisationsverfahrens, Charles Goodyear. Dieses Verfahren wird heute bei der Verarbeitung von Kautschuk angewendet, um ihn zu härten. Erst dadurch kann dieser als Hartgummi in Form von Gummistiefeln, Taucheranzügen, Reifen, u.v.m. genutzt werden. Zu Beginn allerdings war es aber gar nicht so [...]<div class="addthis_toolbox addthis_default_style addthis_32x32_style" addthis:url='http://www.zephram.de/blog/2008/08/10/charles-goodyear-failure-is-not-an-option/' addthis:title='Charles Goodyear &#8211; &#8220;Failure is not an option&#8221; ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><img src="http://www.zephram.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/goodyearornot1.jpg" alt="Charles Goodyear" /></a><span id="content"></span></p>
<p>Auf der Suche nach Innovationserfolgen stieß ich auf eine echte Ideenverfechter-Geschichte des Erfinders des Vulkanisationsverfahrens, Charles Goodyear. Dieses Verfahren wird heute bei der Verarbeitung von Kautschuk angewendet, um ihn zu härten.  Erst dadurch kann dieser als Hartgummi in Form von Gummistiefeln, Taucheranzügen, Reifen, u.v.m. genutzt werden.</p>
<p><i>Zu Beginn allerdings war es aber gar nicht so klar, dass man aus Kautschuk überhaupt ein brauchbares Material herstellen kann … </i></p>
<p>1830 gab es ein regelrechtes Kautschuk Fieber.  Der neue Stoff war für die Industrie zunächst faszinierend, da er wasserabweisend war. Viele neue Unternehmen sind entstanden, die sich mit Produkten aus Kautschuk beschäftigten. Allerdings platzte die anfängliche Euphorie als man feststellte, dass der Kautschuk im Winter hart wie Stein (und dadurch brüchig) und im Sommer weich wie Kleber wurde. Investoren verloren Millionen. Amerika war mit dem importierten Stoff aus Brasilien &#8220;durch&#8221;.</p>
<p>Etwa zur gleichen Zeit entdeckte Goodyear seine Faszination für Gummi: &#8220;There is probably no other inert substance, which so excites the mind.&#8221; Im Gegensatz zum restlichen Amerika war Goodyear derart überzeugt von der Wichtigkeit des Rohstoffs, dass er fieberhaft nach Wegen zur Verwendung des Kautschuks suchte. Denn für ihn gab es vielfältige Anwendungsfelder wie Schmuck, Geldscheine, Schiffssegel, Schiffe, Kleidung, Fahnen und Musikinstrumente. Diese Überzeugung ging sogar so weit, dass kein Widerstand und kein sozialer Umstand ihn von dieser Idee abbringen konnte. Ein echter Ideenverfechter, für den ein Misserfolg einfach keine Option ist!</p>
<p>Schon vor seiner Besessenheit nach Gummi war Goodyear verschuldet. So kam es, dass er seine ersten Bearbeitungsversuche mit Kautschuk in einem Gefängnis durchführte. Seine Frau brachte ihm Rohmaterial und ein Nudelholz. Das Problem, das er lösen wollte, war die mangelnde Temperaturbeständigkeit des Kautschuks sowie die Klebrigkeit des Stoffes. Er experimentierte mit verschiedenen Beimischungen. Mit den Zusatzstoffen Magnesium und Talkum erreichte Goodyear, dass das Gummi geschmeidiger wurde und dadurch besser verarbeitet werden konnte. Nachdem er einen Investor von den Fortschritten überzeugt hatte, produzierte er mit seiner Familie jede Menge Gummi-Überziehschuhe. Der Sommer brachte jedoch zutage, dass die Beimischungen keine Lösung für die mangelnde Temperaturbeständigkeit waren. Das Produkt zerschmolz in der Hitze und so auch das Vermögen seines Investors.</p>
<p>Goodyear experimentierte nach dem Trial and Error-Prinzip immer weiter. Die vielen Fehlschläge wirkten sich auf sein Privatleben aus. Seine Familie hatte enorme finanzielle Schwierigkeiten. Nach zwei weiteren geschäftlichen Fehlschlägen stieß er dann auf einen glücklichen Zufall. Seine neueste Gummimischung (Kautschuk und Schwefel) kam zufällig mit starker Hitze in Berührung. Der Effekt war verblüffend. Das Gemisch veränderte seine Struktur: es war immer noch elastisch aber jetzt auch hitzebeständig! Nach zahlreichen Experimenten fand Goodyear die richtige Mischung, die richtige &#8220;Backdauer &#8221; und die richtigen Temperaturen heraus. </p>
<p>Noch einmal konnte er einen Investor (einen Bekleidungshersteller) davon überzeugen, Gummifäden in Herrenhemden einzuweben. Erste geschäftliche Erfolge stellten sich ein &#8211; nach 10 Jahren Beharrlichkeit!</p>
<p>Auch wir konnten beobachten, dass der Erfolg einer Idee von der Beharrlichkeit ihres Verfechters abhängt. Charles Goodyear zeigt uns, wie viel Beharrlichkeit und Überzeugung eine Idee brauchen kann bis sie erfolgreich ist. Denn die Idee allein kann noch nicht erfolgreich werden, sie braucht jemanden der für sie kämpft, der sie verteidigt und der für sie eintritt.</p>
<p> Quellen: <a href="www.goodyear.com">www.goodyear.com</a>; &#8220;Teflon, Post-It und Viagra&#8221; von Martin Schneider</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style addthis_32x32_style" addthis:url='http://www.zephram.de/blog/2008/08/10/charles-goodyear-failure-is-not-an-option/' addthis:title='Charles Goodyear &#8211; &#8220;Failure is not an option&#8221; ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mythen der Kreativität in der Organisationskultur</title>
		<link>http://www.zephram.de/blog/2008/04/27/mythen-der-kreativitat-in-der-organisationskultur/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Apr 2008 10:53:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Mythos]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationkultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Mythen der Kreativität &#8211; gibt es sie immer noch? Vor drei Jahren bin ich auf eine Veröffentlichung von Teresa Amabile gestoßen. Amabile ist die Leiterin für Entrepreneurial Management an der Harvard Business School und Expertin für Kreativität in Unternehmen. Da ich ihre Erkenntnisse im heutigen Zeitalter zur Gestaltung einer Organisation für sehr wesentlich halte, möchte [...]<div class="addthis_toolbox addthis_default_style addthis_32x32_style" addthis:url='http://www.zephram.de/blog/2008/04/27/mythen-der-kreativitat-in-der-organisationskultur/' addthis:title='Mythen der Kreativität in der Organisationskultur ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="line-height: normal"><a href="http://www.zephram.de/blog/wp-content/uploads/2008/04/istock_000002889340xsmall.jpg" title="Genie in der Wunderlampe"></a></p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.zephram.de/blog/wp-content/uploads/2008/04/istock_000002889340xsmall.jpg" title="Genie in der Wunderlampe"><img src="http://www.zephram.de/blog/wp-content/uploads/2008/04/istock_000002889340xsmall.jpg" alt="Genie in der Wunderlampe" /></a></p>
<p>Mythen der Kreativität &#8211; gibt es sie immer noch? Vor drei Jahren bin ich auf eine Veröffentlichung von Teresa Amabile gestoßen. Amabile ist die Leiterin für <em>Entrepreneurial Management </em>an der Harvard Business School und Expertin für Kreativität in Unternehmen. Da ich ihre Erkenntnisse im heutigen Zeitalter zur Gestaltung einer Organisation für sehr wesentlich halte, möchte ich einige Ergebnisse von Teresa Amabiles Arbeit hier vorstellen.</p>
<p>In einer Studie von 1999 beschäftigte sich Amabile mit folgenden Fragen:</p>
<ol>
<li>Woher kommen bahnbrechende Ideen in Unternehmen?</li>
<li>Welche Art von Arbeitsumgebung erlaubt es Ideen zu fördern?</li>
<li>Wie können Führungskräfte eine kreative Atmosphäre schaffen?</li>
</ol>
<p>12.000 tägliche Berichte von 238 Menschen gaben ihr Auskunft über die Arbeit, die Arbeitsumgebung und hemmende wie fördernde Faktoren für Ideen. Ihr Fazit: hartnäckig halten sich sechs Mythen über Kreativität in der Wirtschaft. Allerdings kann durch ein cleveres Management die kreative Arbeit im Unternehmen maßgeblich gesteigert werden.</p>
<p><strong>Mythos 1: Kreativität kommt von kreativen Typen</strong></p>
<p>Es gibt kreative und nicht kreative Menschen. Nur kreative Menschen können bahnbrechende Ideen haben.</p>
<p><em>Dagegen konnte Amabile beobachten:</em></p>
<ul>
<li>Jeder Durchschnittsmensch mit “normaler” Intelligenz ist dazu in der Lage kreative Arbeit zu vollbringen.</li>
<li>Denn Kreativität hängt von folgenden Faktoren ab: Erfahrung, Wissen, technische Fähigkeiten, Talent und die Fähigkeit in neuen Wegen zu denken.</li>
<li>Motivationsgetriebene Menschen sind wesentlich häufiger kreativ in ihre Arbeit.</li>
<li>Normalerweise bemerkt fast kein Mensch sein kreatives Potential, weil er in einer Arbeitsumgebung tüftelt, die intrinsische Motivation behindert.</li>
</ul>
<p><strong>Mythos 2: Geld ist ein Motivator für Kreativität</strong></p>
<p>Ein geldwerter Vorteil fördert die Kreativität. Nur wenn ein finanzieller Anreiz existiert können kreative Ideen fließen.</p>
<p><em>Allerdings beobachtete Amabile dazu:</em></p>
<ul>
<li>Voraussetzung für Kreativität ist natürlich, dass sich die Menschen für ihre Arbeit fair honoriert fühlen.</li>
<li>Worauf es allerdings wirklich ankommt: Ein Arbeitsplatz der die Menschen unterstützt, jemand der die Arbeit wertschätzt und die Arbeit bemerkt.</li>
<li>Menschen sind häufiger kreativ, wenn die Arbeit ihre Fähigkeiten fordert.</li>
</ul>
<p><strong>Mythos 3: Zeitdruck fördert Kreativität</strong></p>
<p>Erst wer massiv unter Druck gerät, wird erst richtig kreativ.</p>
<p><em>Amabiles Recherchen ergaben jedoch:</em></p>
<ul>
<li>Jede Art von Druck lässt die Kreativität früher oder später sinken.</li>
<li>Menschen müssen sich mit dem Problem auseinandersetzen können!</li>
</ul>
<p><strong>Mythos 4: Angst erzwingt kreative Durchbrüche</strong></p>
<p>Sobald Menschen unter Angst stehen, können wirkliche Innovationen entstehen. Positive Anreize schaffen keinen Raum für Kreativität.</p>
<p><em>In den 12.000 täglichen Berichten entlarvte Amabile diesen Mythos:</em></p>
<ul>
<li>Ganz im Gegenteil: Menschen, die über einen längeren Zeitraum ausgeglichen und glücklich sind, bringen wirklich kreative Ideen!</li>
<li>Ein Tag voller Freude geht meist einem Tag voller Kreativität voraus.</li>
</ul>
<p><strong>Mythos 5: Wettbewerb schlägt Kollaboration</strong></p>
<p>Der Wettbewerbsgedanke spornt zu Höchstleistungen an. Eine Kollaboration hingegen bietet keine Motivation.</p>
<p><em>Auch diesen Mythos widerlegte Amabile in ihren Studien:</em></p>
<ul>
<li>Die meisten Teams arbeiten besonders kreativ, wenn sie Ideen teilen und diskutieren.</li>
<li>Konkurrierende Teilnehmer teilen keine Informationen. Das ist destruktiv, weil niemand in einer Organisation alle benötigten Informationen kennt und die Puzzleteile für eine kreative Lösung zusammenfügen kann.</li>
</ul>
<p><strong>Mythos 6: Eine stromlinienförmige Organisation ist eine kreative Organisation</strong></p>
<p>Der wirtschaftliche Erfolg von einer Organisation hängt von vielen Faktoren ab, unter anderem auch der Kostenstruktur. Dieser Wettbewerbsdruck macht eine Organisation stark und kreativ.</p>
<p><em>Dieser Glaube von z.B. vielen CEOs kann Amabile ebenfalls nicht bestätigen, im Gegenteil:</em></p>
<p align="left">&nbsp;</p>
<ul>
<li>Selbstverständlich müssen Organisationen wirtschaftlich arbeiten. Sonst gibt es bald keine Organisation, die bewirtschaftet werden kann.</li>
<li>Wirtschaftlich schlechte Zeiten für ein Unternehmen können beispielsweise zu Stellenabbau oder Umstrukturierungen führen. Die Effekte: Kommunikation und Kollaboration sinken wesentlich. Genauso fällt auch das Freiheits- und Sicherheitsgefühl der Mitarbeiter.</li>
<li>Ein Unternehmen muss hier schnell reagieren und hart daran arbeiten die Arbeitsumgebung wieder zu stabilisieren. Erst dann können Ideen wieder gedeihen.</li>
</ul>
<p>Amabile schlussfolgert aus ihren Beobachtungen: Unternehmen müssen eine Arbeitsumgebung für intrinsische Motivation schaffen und die Arbeit ihrer Mitarbeiter wertschätzen!</p>
<p>Wie wir jedoch jeden Tag beobachten können, leben diese oder andere Mythen über Kreativität weiter, genauso wie die Legenden um Loch Ness! Jedoch sind die dargestellten Mythen für eine echte Innovationskultur nicht förderlich, im Gegenteil, sie sind sogar extrem hinderlich.</p>
<p>In einer offenen, motivationsschaffenden und fördernden Organisationskultur wird die Arbeit der Menschen honoriert und gefördert. Der Erfolgsfaktor Ideen kann <em>fließen</em>.</p>
<p>Quelle: http://www.fastcompany.com/magazine/89/creativity.html</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style addthis_32x32_style" addthis:url='http://www.zephram.de/blog/2008/04/27/mythen-der-kreativitat-in-der-organisationskultur/' addthis:title='Mythen der Kreativität in der Organisationskultur ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Innovationsquelle: &#8220;Unmögliches&#8221; &#8211; Teil II</title>
		<link>http://www.zephram.de/blog/2008/04/11/innovationsquelle-unmogliches-teil-ii/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Apr 2008 10:27:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Graham</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Idea Engineering]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Ideenfabrik]]></category>
		<category><![CDATA[Ideengenerierung]]></category>
		<category><![CDATA[Provokation]]></category>

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		<description><![CDATA[In ihrem Beitrag Innovationsquelle: &#8220;Unmögliches&#8221; hat Jana berichtet, wie eine völlig unmögliche Idee (der Anbau von Heroin in einem städtischen Park) zu einem nützlichen Vorschlag führen konnte. Jeffrey Phillips zitiert in seinem Blog &#8220;Innovate on Purpose&#8221; einen ähnlichen Fall aus dem Buch Think Better von Tim Hurson: Ein Unternehmen suchte neue Methoden, um Glasprodukte zu [...]<div class="addthis_toolbox addthis_default_style addthis_32x32_style" addthis:url='http://www.zephram.de/blog/2008/04/11/innovationsquelle-unmogliches-teil-ii/' addthis:title='Innovationsquelle: &#8220;Unmögliches&#8221; &#8211; Teil II ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zephram.de/blog/wp-content/uploads/2008/02/istock_000004489202xsmall.jpg" title="Unmöglich?"><img src="http://www.zephram.de/blog/wp-content/uploads/2008/02/istock_000004489202xsmall.jpg" alt="Unmöglich?" /></a></p>
<p>In ihrem Beitrag <a href="http://www.zephram.de/blog/2008/02/17/innovationsquelle-unmogliches/" target="_blank">Innovationsquelle: &#8220;Unmögliches&#8221;</a>  hat Jana berichtet, wie eine völlig unmögliche Idee (der Anbau von Heroin in einem städtischen Park) zu einem nützlichen Vorschlag führen konnte.</p>
<p>Jeffrey Phillips zitiert in seinem Blog &#8220;<a href="http://innovateonpurpose.blogspot.com/2008/01/risk-and-control.html" target="_blank">Innovate on Purpose</a>&#8221; einen ähnlichen Fall aus dem Buch <em>Think Better</em> von Tim Hurson:</p>
<blockquote><p>Ein Unternehmen suchte neue Methoden, um Glasprodukte zu verpacken. Bisher wurden alte Zeitungen verwendet, und die Anzahl der Brüche war hoch. Beim näheren Hinsehen stellte sich heraus, dass die Verpacker beim Verpacken die Zeitungsseiten lasen und dadurch abgelenkt wurden. Während einer Ideenfindung schlug jemand vor, den Verpackern die Augen auszustechen. Natürlich ist dieser Beitrag als ernst gemeinter Vorschlag völlig unmöglich. Als Provokation war er aber interessant, denn er brachte die Teilnehmer auf die Idee, Menschen zu beschäftigen, deren Sehkraft eingeschränkt war. Da diese Menschen eine erhöhte taktile Sensibilität haben, würden sie die Glasprodukte ohnehin sorgfältiger behandeln. Die Idee wurde implementiert, und das Unternehmen konnte dadurch Kosten sparen.</p></blockquote>
<p>Dieses Beispiel zeigt, wie extreme Provokationen zu nützlichen Ideen führen können. Die Voraussetzung dafür ist allerdings, die Bereitschaft mitzubringen, solche Provokationen konstruktiv zu verwenden statt sie kurzerhand abzulehnen. Dies ist für Anfänger erfahrungsgemäß ungewöhnlich und mitunter auch anstrengend. Mit ein wenig Übung jedoch funktioniert es ganz gut, und man ist dazu imstande, aus jeder noch so unmöglich wirkenden Anregung interessante Ideen zu entwickeln. Aus diesem Grund setzen wir bei Zephram in unseren Ideenfabriken ausgebildete Ideengeber ein, die im Umgang mit solchen Provokationen geübt sind.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style addthis_32x32_style" addthis:url='http://www.zephram.de/blog/2008/04/11/innovationsquelle-unmogliches-teil-ii/' addthis:title='Innovationsquelle: &#8220;Unmögliches&#8221; &#8211; Teil II ' ><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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