Archive for the ‘Persönliches’ Category



Zephram fährt bald Cabrio

Karsten am Mittwoch, den 24. Juni 2009

Das Team

Gute Teamarbeit unter Geschäftsführung und den freien Mitarbeitern von Zephram geht über die Ideenfindungsworkshops hinaus. Nils, Nance, Jana, Karsten und René haben dies auf sportliche Art und Weise einmal mehr unter Beweis gestellt. Zephram nahm am 23.06.2009 mit einem eigenen Mixed-Team an der ersten Magdeburger Firmenstaffel teil. Unter der Schirmherrschaft des hiesigen Oberbürgermeisters traten insgesamt 130 Teams mit 650 Läufern aus verschiedenen regionalen Unternehmen und Organisationen im freundschaftlichen Wettkampf gegeneinander an.

Um 19 Uhr fiel der ungeduldig erwartete Startschuss. Begleitet von den Anfeuerungsrufen firmeneigener Fans, von Freunden sowie von zahlreichen Magdeburger Schlachtenbummlern spurtete jeder der fünf Läufer eine 2,5 km lange Runde im Stadtpark um den Adolf-Mittag-See. Bei herrlichem Sonnenschein und einem kühlen Lüftchen wechselte permanent die Reihenfolge der bunten Trikots, so dass für genügend Spannung gesorgt war. In der Übergabezone für den Staffelstab lagen viel Ungeduld und Motivation in der Luft. Jeder im Zephram-Team fieberte mit dem Läufer auf Strecke mit und hoffte, gleich ein hellblaues Trikot um die Kurve sprinten zu sehen.

Seven Rules for Becoming a Successful Female Entrepreneur

Jana am Mittwoch, den 20. Mai 2009

Two weeks ago I visited the University in Al Ain in the United Arab Emirates. The entrepreneurship program (ECIE) for the female students invited us for a workshop and a keynote speech for the event “Opportunities & Challenges for Women Entrepreneurs in times of Global Crisis Workshop”.

It was great to give a key note speech for young students. They have the same concerns of founding a company as everyone else. I would like to share my presentation slides with you that I gave in the key note speech. I hope I could give the students some entrepreneurial insights.

(The trip to the UAE was quite an experience for me. A new country, new culture and so many interesting people. In the UAE 75% of the population are foreigners. You can notice that difference if you join a meeting at the university. In one meeting there are rarely two people from the same country. A huge cultural melting pot!)

Wir wissen nicht, was nicht geht…

Nance und Marcus am Mittwoch, den 13. Mai 2009

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“Herr Müller, ich finde Ihre Idee großartig. … Schreiben Sie die auf! … Wo liegt das Problem der bestehenden Lösung? … Bei der Logistik. … Was wäre, wenn?! …”

…so könnte ein Teamgespräch zwischen uns und einem Auftraggeber in einem Innovationsworkshop beginnen. Wir sind junge Menschen, die freiberuflich für Zephram tätig sind. Viele Fachrichtungen treffen aufeinander (Informatik, Kulturwissenschaften, Maschinenbau, Design, Journalismus, etc.). Wir sind kommunikationsfreudig, interessiert, offen und neugierig. Diese Eigenschaften brauchen wir, denn nicht selten geht es um Produktentwicklungen für das Jahr 2020. Auf der fachlichen Ebene unterstützen wir die Auftraggeber in der Ideenproduktion mit Perspektivwechsel und durch die Moderation von Teams. Dafür kennen wir uns als Idea Engineers mit dem Ideenproduktions-Prozess sehr gut aus.

Unserer Vision ein Stück näher

René am Montag, den 11. Mai 2009

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Ideas for everyone – unsere Vision von einer Welt, in der jeder in der Lage ist zur gewünschten Zeit die gewünschte Idee zu haben. Egal, ob  es sich dabei um Geschäftsideen, Produktideen oder Verbesserungsideen handelt.

Um diese Vision mit Leben zu erfüllen, entwickeln wir nicht nur Werkzeuge für die ersten Innovationsphasen, sondern arbeiten auch eng mit der Universität Magdeburg zusammen. Dort lernen jedes Semester ca. 30 Studenten im Fach „Idea Engineering“ die ingenieursbasierte Ideenproduktion.

Ab Juni 2009 gibt es eine weitere Gelegenheit, wie wir unsere Vision verwirklichen können: Gemeinsam mit dem Rationalisierungs- und Innovationszentrum Sachsen-Anhalt werden wir Weiterbildungen für mittelständische Unternehmen anbieten. Gleich am 12.06.2009 starten wir mit einem Seminar zum Thema „Kreativität und Querdenken in Veränderungsprozessen“.

Wir danken dem RKW Sachsen Anhalt für diese Gelegenheit und freuen sehr uns auf die ergebnisreiche Zusammenarbeit.

Countdown -54

Jana am Montag, den 06. April 2009

First Warp Flight

In 54 Jahren, am 5. April 2063, wird die Menschheit ihren ersten Warp-Flug (Reisen mit Überlichtgeschwindigkeit) in das Weltall starten und die Weiten der Galaxie für sich entdecken. Ganz nach den einleitenden Worte der Star Trek Serie “The Next Generation”:

Space… the Final Frontier. These are the voyages of the starship Enterprise. Its five-year mission: to explore strange new worlds, to seek out new life and new civilizations, to boldly go where no man has gone before.

;-)

Keine Sorge – wir sind nicht verrückt geworden. Die Erklärung ist ganz einfach: wir haben einen besonderen Tag im Leben des Namensgebers von Zephram gefeiert.

Unser Namensgeber ist ein berühmter Wissenschaftler der Zukunft – Zephram Cochrane. Er ist kein Wissenschaftler unserer Zukunft sondern der Zukunft der Fernsehserie Star Trek. Zu Beginn dieser Serie erfindet Cochrane den Warp-Antrieb. Mit diesem Antrieb gelingt es den Menschen die Galaxie zu bereisen und sie zu erforschen.

Zu Besuch beim FAZ-Institut

Graham am Mittwoch, den 01. April 2009

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Vor einigen Wochen waren wir zu Gast beim FAZ-Institut, dem Herausgeber der Zeitschrift Innovationsmanager – Magazin für Innovationskultur. Das Innovations-Team des Institutes hatte sich gewünscht, zu erleben wie ein Ideenprojekt von Zephram abläuft.

In ersten Schritt haben wir in einem Briefing-Gespräch die Aufgabenstellung vereinbart und Zielsetzung und Erfolgskriterien für die Ideen geklärt. Im zweiten Schritt hat uns Frau Clara Görtz – ein Mitglied des Innovations-Teams – in Magdeburg besucht und am Drehbuch-Meeting teilgenommen. Bei diesem Treffen analysieren wir Aufgabenstellung und legen die wesentlichen Elemente der Ideenfabrik fest. Wenige Tage später sind wir zusammen mit zwei Ideengebern nach Frankfurt gereist und haben in einem Besprechungsraum des Instituts eine kleine Ideenfabrik durchgeführt. Als letzten Schritt haben wir alle 150 Ideen in den Rechner eingegeben und per Email an den Auftraggeber geschickt.

Braucht Innovation eine Ethik?

Graham am Sonntag, den 15. März 2009

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Wie ich in einem früheren Beitrag erwähnte, war ich vor ein paar Wochen in Dubai. Dort habe ich am Postgraduate Institute of Management einen Vortrag über Innovation gehalten.

Nach dem Vortrag hat mich ein Student gefragt, ob Innovation denn immer gut sei. Ich habe zunächst mit “ja” geantwortet und das klassische Schumpetersche Argument zitert, dass durch Innovation Fortschritt möglich wird. Der Student gab dann als Gegenbeispiel die innovativen Finanzprodukte wie Collateralized Debt Obligations an, die zur gegenwärtigen weltweiten Finanzkrise geführt haben. Der Student meinte, dies seien Innovationen, die es wohl besser nicht gegeben hätte. Dieses Beispiel hat mich zum Nachdenken gebracht.

Das gängige Beispiel für die Fragwürdigkeit des Nutzens von Innovationen ist bei der Waffentechnik. Nach 1945 galt dies besonders für Atomwaffen, und es ist viel Kritik an die Mitarbeiter des Manhattan Projects gerichtet worden, die die erste Atombombe gebaut haben. Die Problematik wurde auch von Friedrich Dürrenmatt in seinem berühmten Schauspiel Die Physiker verarbeitet.

Entrepreneurship-Ausbildung in den VAE

Graham am Samstag, den 07. März 2009

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Letzte Woche war ich Gast der United Arab Emirates University in Al Ain. Dort wird gerade ein neuer Kurs eingeführt, bei dem Studenten die Grundlagen des Unternehmertums kennenlernen können. Der Kurs fand im schicken neuen Gebäude der Fakultät für Informationstechnologie statt, das oben im Bild gezeigt wird. Durch den Kurs sollen Studenten erfahren, wie sie Geschäftsideen entwickeln und damit anschließend ein eigenes Unternehmen gründen können.

Ich war für den ersten Abschnitt des Kurses mit dem Titel “Kreativität und Innovation” zuständig. Dort habe ich in sechs Tagen den Teilnehmern einige Grundlagen des Entrepreneurship und des Kreativen Denkens präsentiert und ihnen gezeigt, wie man Geschäftsideen entwickelt und ausbaut und dafür ein Geschäftsmodell entwickelt. Als Schablone für das Geschäftsmodell habe ich die verwendet, die Zephram selbst einsetzt (siehe den Artikel über Geschaftsmodellinnovation).

Zu Gast in Dubai

Graham am Samstag, den 28. Februar 2009

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Zur Zeit halte ich mich in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf. Gestern war ich zu Gast beim Postgraduate Institute of Management in Dubai. Das Institut liegt im “Knowledge Village” ganz in der Nähe des berühmten Hotels Burj Al Arab, das im Bild zu sehen ist.

Ich durfte vor etwa 60 MBA-Studenten einen Vortrag über Innovation halten. Ich habe über verschiedene Probleme des Innovationsmanagements gesprochen, mit denen Unternehmen zu kämpfen haben und einige Praxisbeispiele aus der Arbeit von Zephram gezeigt.

Auch in den VAE wird Innovation zunehmend zu einem wichtigen Thema, und die Studenten – die alle als Manager berufstätig sind – haben sehr aufmerksam zugehört und im Anschluss viele Fragen gestellt.

Ich habe mich über die Einladung zum Vortrag sehr gefreut und hoffe, bald nach Dubai zurückzukehren, um die Themen rund um die Innovation mit den Studenten zu vertiefen.

(Bildquelle: Wikipedia)

Von U-Booten und Stinktieren

Graham am Sonntag, den 11. Januar 2009

In der Financial Times Deutschland läuft zur Zeit die Artikelserie Kreative Zerstörer der deutschen Wirtschaft. In dieser Serie werden deutsche Unternehmensgründer porträtiert, die im Sinne des österreichischen Ökonomen Joseph Schumpeter eine “kreative Zerstörung” betreiben, indem sie überholte oder ineffiziente Angebote durch ihre Innovationen vom Markt verdrängen.

Für die Ausgabe vom Montag, dem 12.01.2009 durfte ich ein Gastkommentar schreiben mit dem Titel “Von U-Booten und Stinktieren”. Hier beschreibe ich kurz die Schwierigkeiten, die etablierte Unternehmen im Umgang mit Ideen für grundlegende Innovationen haben können.

Im Artikel zitiere ich eine der wichtigsten Regeln des Innovationsmanagements:

Jede Idee braucht ein Umfeld, das sich für sie begeistert.

Etablierte Unternehmen entwickeln im Laufe der Zeit Regeln, Strukturen und Werte. Diese werden erforderlich, um mit zunehmender Größe und Komplexität zu Recht zu kommen. Hierzu gehören Bürokratie, Silo-Denken und Controlling-Vorgaben. Solche Strukturen wirken stark innovationshemmend, und sie werden oft als “Kerninflexibilitäten” bezeichnet.


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