Archive for the ‘Persönliches’ Category
Graham am Mittwoch, den 31. Dezember 2008
Vielen Dank für Ihren Besuch! Wenn Sie möchten, können Sie unseren Blog als RSS Feed abonnieren.

Manchmal werde ich von Journalisten und Kunden gefragt, ob ich nicht Lust hätte, die guten Geschäftsideen, die in unseren Ideenfabriken entstehen, selbst zu verwirklichen. Bisher habe ich immer geantwortet, dass ich damit zufrieden bin, unseren Kunden bei der Entstehung und der Bewertung der Ideen zu helfen und dass ich mich freue, wenn sie selbst ihre neuen Ideen erfolgreich umsetzen.
Es gibt natürlich auch ein paar harte Gründe, weshalb die Umsetzung der Ideen aus unseren Ideenfabriken für mich ausscheidet. Erstens gehören die Ideen natürlich nicht uns, sondern unseren Kunden, und wir haben strenge Vertraulichkeitserklärungen unterschrieben, die es uns verbieten, diese Ideen weiterzugeben. Auch setzt die Umsetzung der Ideen meistens Ressourcen voraus, über die ich nicht verfüge.
Posted in Persönliches | 2 Comments »
Jana am Dienstag, den 23. Dezember 2008

Ideals are like stars:
we never succeed in reaching them,
but like the seafaring man on the ocean
we set our course towards them.
Ideale sind wie Sterne:
Wir werden sie nie erreichen,
bestimmen aber wie die Seefahrer auf dem Meer
mit ihrer Hilfe unseren Kurs.
Carl Schulz
Mit diesen Worten wünschen wir Ihnen ein frohes, besinnliches und ideales Weihnachtsfest. Genießen Sie die Festtage mit Ihren Liebsten!
Posted in Persönliches | No Comments »
Graham am Dienstag, den 28. Oktober 2008

Am 28. Oktober 2008 wird unser Blog Impulse für Innovation ein Jahr alt. In den vergangenen zwölf Monaten haben wir 95 Beiträge veröffentlicht – das sind fast zwei Beiträge pro Woche. Wir hatten Zugriffe aus insgesamt 62 Ländern und haben im Mittel rund 70 Leser, die unser Feed abonniert haben.
Im kommenden Jahr werden wir weiterhin unsere Meinungen und Erkenntnisse zur ersten Innovationsphase hier der Öffentlichkeit präsentieren. Am Anfang haben wir befürchtet, dass uns womöglich nach einer Weile die Themen ausgehen werden, aber genau das Gegenteil ist der Fall: je mehr wir schreiben, desto mehr fällt uns ein, was es alles noch zu berichten gibt. Das Material reicht also leicht für ein weiteres Jahr!
Unser Blog wird nicht nur von unseren Kunden, sondern auch von unseren Freien Mitarbeitern, Studenten des Idea Engineering und vielen anderen gelesen. Wir möchten uns bei allen Lesern bedanken, die Verbesserungsvorschläge gegeben, Kommentare hinterlassen und gelegentlich auch Lob ausgesprochen haben. Wir freuen uns, dass wir mit unseren Beiträgen das Interesse so vieler Menschen haben wecken können.
Posted in Persönliches | 8 Comments »
Jana am Dienstag, den 07. Oktober 2008

Als Unternehmen möchten wir nicht nur gut wirtschaften, sondern auch unserer Region Sachsen-Anhalt einen zusätzlichen Mehrwert bieten. Dazu unterstützen wir durch unser Wissen und unsere Erfahrungen Vereine und gemeinnützige Organisationen. Im September 2008 haben wir den UniMentor e.V. unterstützt. Wie und was genau geschah, stelle ich im Folgenden vor.
Wer ist UniMentor?
“UniMentor ist ein Projekt, welches es sich zum Ziel gemacht hat, die Betreuung von Studenten bundesweit zu verbessern, indem an den Hochschulen ein institutionalisiertes Mentoring etabliert wird. Dadurch wollen wir einen Beitrag leisten, die Hochschulabsolventen von morgen zu qualifizierteren und besser ausgebildeten Persönlichkeiten heranwachsen zu lassen.“
Beim Mentoring hilft ein älterer Student (der Mentor) jüngeren Studenten (den Mentees) beim Studium. Dazu gehören Kenntnisse des Aufbaus der Hochschule und des Studiengangs, Hilfestellung für das Lernen und die Vorbereitung auf Prüfungen und nicht zuletzt auch Tipps, was man in der Stadt alles machen kann. Der UniMentor e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Mentoren zu gewinnen, zu motivieren und auf ihre Aufgabe vorzubereiten. Dazu bietet UniMentor kurz vor Semesterbeginn Schulungen für Mentoren an. Im September habe ich während einer solchen Schulung ein Seminar durchgeführt.
Tags: Soziales, UniMentor, Vorbild
Posted in Allgemeines, Persönliches, Tagebuch | No Comments »
Graham am Montag, den 11. August 2008

Keith Sawyer hat neulich in seinem Blog Creativity & Innovation das Innovationsbuch The Change Masters von Rosabeth Moss Kanter besprochen. In seinem Artikel Ten Rules for Stifling Innovation zitiert er zehn Management-Fehler, die Innovation in einem Unternehmen behindern:
- Regard any new idea from below with suspicion-because it’s new, and because it’s from below.
- Insist that people who need your approval to act first go through several other levels of management to get their signatures.
- Ask departments or individuals to challenge and criticize each other’s proposals. (That saves you the job of deciding; you just pick the survivor.)
- Express your criticisms freely, and withhold your praise.(That keeps people on their toes.) Let them know they can be fired at any time.
- Treat identification of problems as signs of failure, to discourage people from letting you know when something in their area isn’t working.
Tags: Innovationsmanagement
Posted in Fundstücke, Innovation, Persönliches | No Comments »
Graham am Freitag, den 01. August 2008

Im November veranstaltet die HLP Informationsmanagement GmbH ihr Forum 2008. Bei diesem Forum treffen sich Ideenmanager und Kunden von HLP, um sich über neue Erkenntnisse und Entwicklungen aus dem Ideenmanagement zu informieren. Dort habe ich Gelegenheit, einen Vortrag zu halten.
Der Titel meine Vortrags lautet Ein Werkzeugkoffer für bessere Mitarbeiterideen. Dort will ich über Ideenproduktionstechniken sprechen, die im Ideenmanagement eingesetzt werden können. Mit diesen Mitarbeiterideen werden Prozesse verbessert oder Verschwendung und Bürokratie verringert. Diese Sammlung von Techniken will ich in Form eines Ideen-Werkzeugkoffers präsentieren.
Der Vortrag ist wie folgt angekündigt:
Mitarbeiterideen werden oft in Gruppenveranstaltungen wie Ideenworkshops, Qualitätszirkeln oder Ideenkreisen erarbeitet. Der “Werkzeugkoffer” enthält spielerische Arbeitsanweisungen, mit denen Problemsymptome im Arbeitsumfeld gesammelt, Ursachen analysiert und Lösungsideen gefunden und bewertet werden können.
Einige Vorteile des Werkzeugkoffers sind:
- die Einfachheit der Schritte, die auch von unmoderierten Gruppen durchgeführt werden können
- die systematische Erfassung von Verbesserungspotentialen
Tags: HLP, HLP Forum, Ideenmanagement
Posted in Persönliches | No Comments »
Graham am Samstag, den 26. Juli 2008

Ludwig van Beethoven komponierte seine zweite Symphonie in D-Dur in den Jahren 1801 und 1802. Ihre Uraufführung fand im darauf folgenden Jahr 1803 statt. Ein Jahr später erschien in der Zeitung für die Elegante Welt eine Kritik der Symphonie, worin zu lesen ist:
Die Zweite Symphonie ist ein krasses Ungeheuer, ein angestochener, sich unbändig windender Lindwurm, der nicht ersterben will und selbst verblutend im Finale noch mit aufgerecktem Schweife wütend um sich schlägt.
Dieses Zitat und viele ähnliche findet man im Buch Lexicon of Musical Invective von Nicolas Slonimsky. Das Buch ist eine Sammlung von Musik-Kritiken von ca. 1800 bis 1950. Allen Kritiken ist gemeinsam, dass ihre Autoren das Innovative an den neuen Werken abgelehnt und die Bedeutung der Werke nicht erkennen konnten. Es ist für mich erstaunlich, mit welcher Vehemenz gegen neue Kunstwerke zu Felde gezogen wird; aus diesem Grund macht das Buch auch viel Spaß. erstaunlich ist für mich auch, dass dieses Phänomen so beständig ist: Scheinbar können manche Kritiker nicht aus Fehlern der Vergangenheit lernen – im Gegensatz zu den Komponisten, über die sie so leidenschaftlich herziehen.
Tags: Ablehnungsfehler, Ideenbewertung, Musikkritik
Posted in Fundstücke, Ideenbewertung, Persönliches | No Comments »
Graham am Freitag, den 11. Juli 2008

Jedes Semester unterrichte ich an der Universität Magdeburg den Kurs “Idea Engineering“. Dort lernen die Studenten einige Prinzipien der Ideenproduktion und der Ideenbewertung kennen, und sie müssen selbstständig in kleinen Teams eigene Ideenfabriken planen und durchführen. Letzte Woche fand die schriftliche Prüfung zum Kurs statt. Auf eine Frage zu den Problemen bei der Bewertung von Ideen hat eine Studentin geantwortet:
Die Ablehnung einer guten Idee ist eben leichter als die Änderung einer Kultur.
Dieser kurze Satz bringt eine wichtige Erkenntnis zum Ausdruck: Gute Ideen ermöglichen nicht nur eine Produkt- oder Marketing-Innovation sondern sie erfordern manchmal auch Änderungen beim Unternehmen selbst. Wenn diese Änderungen an den Grundfesten des Unternehmens – wie z.B. an seinem Wertesystem – rütteln, wird es oft schwer, solche Ideen noch objektiv zu bewerten.
Tags: Ablehnungsfehler, Ideenbewertung, Unternehmenskultur
Posted in Fundstücke, Ideenbewertung, Persönliches, Tagebuch | 2 Comments »
Graham am Sonntag, den 22. Juni 2008

Jeder, der einen Ideenfabrik oder einen Innovationsworkshop moderiert hat, kennt die sogenannten Killerphrasen. Killerphrasen sind spontane – und fast immer unbegründete – negative Reaktionen auf neue Ideen und Vorschläge.
Hier ist eine Liste von 26 typischen Killerphrasen, die in unserer Praxis immer wieder auftauchen:
- Ja, aber…
- Das gibts doch schon.
- Das werden unsere Kunden nicht mögen.
- Dafür haben wir keine Zeit.
- Das geht nicht.
- Das ist zu teuer.
- Seien Sie doch realistisch!
- Das ist unlogisch!
- Wir müssen erst recherchieren.
- Dafür gibt es kein Budget.
- Ich bin gar nicht kreativ!
- Wir wollen keinen Fehler machen.
- Die Geschäftsleitung wird da nicht zustimmen.
- Dafür bin ich nicht verantwortlich.
- Das ist zu schwierig.
- Das ist eine zu große Veränderung.
- Dafür ist der Markt noch nicht reif.
- Das behalten wir erst einmal nur im Auge.
Tags: Ideenkiller, Killerphrasen
Posted in Ideenfabrik, Persönliches | 3 Comments »
Graham am Samstag, den 14. Juni 2008

Vor kurzem erhielt ich das Angebot, Gastautor beim amerikanischen Blog Front End of Innovation (FEoI) zu werden. Dort werde ich in unregelmäßigen Abständen ausgewählte Artikel aus unserem Blog Impulse für Innovation in englischer Sprache veröffentlichen.
Ich freue mich sehr über diese Einladung, denn der thematische Schwerpunkt von FEoI – die erste Innovationsphase – entspricht genau dem Schwerpunkt von Impulse für Innovation. Damit können wir unsere Erkenntnisse und Tipps einem internationalen Publikum vorstellen.
Graham
Tags: Front End of Innovation
Posted in Persönliches | No Comments »