Archive for the ‘Tagebuch’ Category
Graham am Mittwoch, den 01. April 2009
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Vor einigen Wochen waren wir zu Gast beim FAZ-Institut, dem Herausgeber der Zeitschrift Innovationsmanager – Magazin für Innovationskultur. Das Innovations-Team des Institutes hatte sich gewünscht, zu erleben wie ein Ideenprojekt von Zephram abläuft.
In ersten Schritt haben wir in einem Briefing-Gespräch die Aufgabenstellung vereinbart und Zielsetzung und Erfolgskriterien für die Ideen geklärt. Im zweiten Schritt hat uns Frau Clara Görtz – ein Mitglied des Innovations-Teams – in Magdeburg besucht und am Drehbuch-Meeting teilgenommen. Bei diesem Treffen analysieren wir Aufgabenstellung und legen die wesentlichen Elemente der Ideenfabrik fest. Wenige Tage später sind wir zusammen mit zwei Ideengebern nach Frankfurt gereist und haben in einem Besprechungsraum des Instituts eine kleine Ideenfabrik durchgeführt. Als letzten Schritt haben wir alle 150 Ideen in den Rechner eingegeben und per Email an den Auftraggeber geschickt.
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Graham am Samstag, den 07. März 2009

Letzte Woche war ich Gast der United Arab Emirates University in Al Ain. Dort wird gerade ein neuer Kurs eingeführt, bei dem Studenten die Grundlagen des Unternehmertums kennenlernen können. Der Kurs fand im schicken neuen Gebäude der Fakultät für Informationstechnologie statt, das oben im Bild gezeigt wird. Durch den Kurs sollen Studenten erfahren, wie sie Geschäftsideen entwickeln und damit anschließend ein eigenes Unternehmen gründen können.
Ich war für den ersten Abschnitt des Kurses mit dem Titel “Kreativität und Innovation” zuständig. Dort habe ich in sechs Tagen den Teilnehmern einige Grundlagen des Entrepreneurship und des Kreativen Denkens präsentiert und ihnen gezeigt, wie man Geschäftsideen entwickelt und ausbaut und dafür ein Geschäftsmodell entwickelt. Als Schablone für das Geschäftsmodell habe ich die verwendet, die Zephram selbst einsetzt (siehe den Artikel über Geschaftsmodellinnovation).
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Graham am Samstag, den 28. Februar 2009

Zur Zeit halte ich mich in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf. Gestern war ich zu Gast beim Postgraduate Institute of Management in Dubai. Das Institut liegt im “Knowledge Village” ganz in der Nähe des berühmten Hotels Burj Al Arab, das im Bild zu sehen ist.
Ich durfte vor etwa 60 MBA-Studenten einen Vortrag über Innovation halten. Ich habe über verschiedene Probleme des Innovationsmanagements gesprochen, mit denen Unternehmen zu kämpfen haben und einige Praxisbeispiele aus der Arbeit von Zephram gezeigt.
Auch in den VAE wird Innovation zunehmend zu einem wichtigen Thema, und die Studenten – die alle als Manager berufstätig sind – haben sehr aufmerksam zugehört und im Anschluss viele Fragen gestellt.
Ich habe mich über die Einladung zum Vortrag sehr gefreut und hoffe, bald nach Dubai zurückzukehren, um die Themen rund um die Innovation mit den Studenten zu vertiefen.
(Bildquelle: Wikipedia)
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Jana am Dienstag, den 07. Oktober 2008

Als Unternehmen möchten wir nicht nur gut wirtschaften, sondern auch unserer Region Sachsen-Anhalt einen zusätzlichen Mehrwert bieten. Dazu unterstützen wir durch unser Wissen und unsere Erfahrungen Vereine und gemeinnützige Organisationen. Im September 2008 haben wir den UniMentor e.V. unterstützt. Wie und was genau geschah, stelle ich im Folgenden vor.
Wer ist UniMentor?
“UniMentor ist ein Projekt, welches es sich zum Ziel gemacht hat, die Betreuung von Studenten bundesweit zu verbessern, indem an den Hochschulen ein institutionalisiertes Mentoring etabliert wird. Dadurch wollen wir einen Beitrag leisten, die Hochschulabsolventen von morgen zu qualifizierteren und besser ausgebildeten Persönlichkeiten heranwachsen zu lassen.“
Beim Mentoring hilft ein älterer Student (der Mentor) jüngeren Studenten (den Mentees) beim Studium. Dazu gehören Kenntnisse des Aufbaus der Hochschule und des Studiengangs, Hilfestellung für das Lernen und die Vorbereitung auf Prüfungen und nicht zuletzt auch Tipps, was man in der Stadt alles machen kann. Der UniMentor e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Mentoren zu gewinnen, zu motivieren und auf ihre Aufgabe vorzubereiten. Dazu bietet UniMentor kurz vor Semesterbeginn Schulungen für Mentoren an. Im September habe ich während einer solchen Schulung ein Seminar durchgeführt.
Tags: Soziales, UniMentor, Vorbild
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Graham am Freitag, den 11. Juli 2008

Jedes Semester unterrichte ich an der Universität Magdeburg den Kurs “Idea Engineering“. Dort lernen die Studenten einige Prinzipien der Ideenproduktion und der Ideenbewertung kennen, und sie müssen selbstständig in kleinen Teams eigene Ideenfabriken planen und durchführen. Letzte Woche fand die schriftliche Prüfung zum Kurs statt. Auf eine Frage zu den Problemen bei der Bewertung von Ideen hat eine Studentin geantwortet:
Die Ablehnung einer guten Idee ist eben leichter als die Änderung einer Kultur.
Dieser kurze Satz bringt eine wichtige Erkenntnis zum Ausdruck: Gute Ideen ermöglichen nicht nur eine Produkt- oder Marketing-Innovation sondern sie erfordern manchmal auch Änderungen beim Unternehmen selbst. Wenn diese Änderungen an den Grundfesten des Unternehmens – wie z.B. an seinem Wertesystem – rütteln, wird es oft schwer, solche Ideen noch objektiv zu bewerten.
Tags: Ablehnungsfehler, Ideenbewertung, Unternehmenskultur
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Graham am Mittwoch, den 02. April 2008

Die Universität Magdeburg veranstaltet mehrmals im Jahr die “Kinderuni”. An einem Samstagvormittag hören Kinder zwischen 8 und 12 Jahren zwei Vorlesungen von Professoren der Universität
Ich durfte neulich eine solche Kindervorlesung halten und habe als Thema gewählt, “Idea Engineering – Wie man schnell Ideen baut.” Während die Eltern von einem anderen Hörsaal aus die Veranstaltung per Videoübertragung verfolgt haben, haben die Kinder bei mir Ideen für das Titelblatt des Spiegels und für neue Computerspiele entwickelt.
Besonders Spaß gemacht hat den jungen Zuhörern die Methode Semantische Intuition. Sie hat zu fantasievollen Geräten wie beispielsweise eine Tanzgabel, einen Elternalarm, eine Omakiste und einen Schulentferner geführt.
Die Kindervorlesung zu halten war für mich eine neue Erfahrung: die Aufmerksamkeit von 500 Kindern zu halten ist keine leichte Aufgabe! Aber es hat allen Beteiligten Spaß gemacht, und wir haben gemeinsam viele interessante Ideen für die nächste Auflage des Kinderuni-Buches entwickelt.
Tags: Idea Engineering, Kinderuni
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Jana am Montag, den 25. Februar 2008
In Seminaren an Universitäten sollen die Studenten lernen wissenschaftlich zu arbeiten. Üblicherweise erhalten die Seminarteilnehmer die Aufgabe wissenschaftliche Veröffentlichungen zu durchforsten. Anschließend sollen sie neue Lösungsvorschläge erarbeiten und in einem Vortrag vorstellen.
Einmal in der Woche kommen die Seminarteilnehmer zusammen, um sich die Lösungsvorschläge der anderen Teilnehmer präsentieren zu lassen. Dieses Seminarformat war Stefan Knoll (Doktorand an der Universität Magdeburg und Seminarleiter) zu weit von dem realen Geschehen weg.
Denn normalerweise sind Konferenzen die Bühne für Wissenschaftler. Die Thesen eines Wissenschaftlers werden in Form eines Papers auf einer Konferenzen eingereicht. Nach einem Gutachterprozess werden diese Veröffentlichungen zur Vorstellung auf einer Konferenz angenommen oder abgelehnt. Wird eine Veröffentlichung angenommen, so wird der Wissenschaftler zur Konferenz eingeladen, um seine Thesen anderen Wissenschaftlern zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen.
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Jana am Mittwoch, den 28. November 2007

Am 20.11.2007 besuchte ich die Zukunftskonferenz 2007 der Wirtschaftsinitiative Mitteldeutschland.
Spannend war diese Konferenz, weil sie sich mit dem Thema “Standortfaktor Kreativität – Mitteldeutschland im internationalen Wettbewerb” beschäftigte. Denn der Veranstalter sieht Kreativität als einen wichtigen Erfolgsfaktor für die wirtschaftliche Entwicklung Mitteldeutschlands an. Die Zukunftskonferenz berichtete:
[...] Darüber hinaus stellt eine heute veröffentlichte Studie der Handelshochschule Leipzig fest, dass Kreativität als Wertschöpfungsfaktor in Unternehmen bisher nicht hinreichend erkannt wird. Nur jeder vierte Mitteldeutsche meint, dass seine Kreativität am Arbeitsplatz besonders gefordert wird. Hier besteht Handlungsbedarf für die Unternehmen. [...]
Unser Fazit: Mitteldeutschland hat viele kreative Köpfe. Wir müssen dieses Potential nutzen!
Tags: Kreativpotential, Mitteldeutschland, Zukunft
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Graham am Freitag, den 09. November 2007
Der Rasiererhersteller Wilkinson Sword hat einen ideenreichen Werbespot für seinen neuen Rasierapparat Quattro Titanium produzieren lassen.
Das Drehbuch zum Spot finde ich hervorragend gemacht; es enthält viele Filmzitate und Witze und ist perfekt inszeniert. Es verwendet einige Analogien und Provokationen – beides wichtige Prinzipien der Ideenproduktion. Die Prämisse für die Handlung bildet beispielsweise die Provokation: PO Väter und Söhne sind Feinde.
Werbung würde mir jedenfalls deutlich mehr Spaß machen, wenn alle Spots so ideenreich wären wie dieser.
(Quelle: www.ffk-wilkinsonsword.com)
Tags: Ideen, Provokation, Werbung
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