Geschäftsideen finden mit der PERFECT-Checkliste
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Um Geschäftsideen zu finden und zu bewerten, empfiehlt es sich, deren Kundennutzen zu betrachten. Die Erklärung dafür ist einfach: Der Nutzen ist der Grund für den Kunden, sein Geld auszugeben; Produkte und Dienstleistungen ohne Nutzen finden keine Abnehmer.

Natürlich sind die Fragen “Wie können wir den Nutzen unseres Produktes erhöhen?” bzw. “Wie hoch ist der Nutzen dieser Produktidee?” viel zu abstrakt, um in einem Workshop zur Ideenproduktion sinnvoll eingesetzt zu werden. Es braucht eine Konkretisierung der Fragen, damit sie für die Workshopteilnehmer hilfreich sind. Wir haben daher die PERFECT-Checkliste entwickelt, die unsere Klienten bei der Aufgabe unterstützt, ihre Produkte zu verbessern und zu ergänzen.

Obwohl es unzählige Produkte und Dienstleistungen gibt, ist die Liste der Nutzenarten sehr kurz – sie hat nur sieben Einträge. Die Liste kann man sich durch den Akronym PERFECT leicht merken. Wir haben in einer kleinen Artikelserie die verschiedenen Nutzenarten kurz beschrieben und fassen sie hier nochmal kurz zusammen:

  • Problem: Ein Problem des Kunden lösen.
  • Environment: Das Produkt in sein Umfeld besser integrieren.
  • Risk: Ein Risiko des Kunden verringern.
  • Feelings: Beim Kunden ein positives Gefühl bewirken (oder ein negatives Gefühl verringern bzw. vermeiden).
  • Efficiency: Die Effizienz oder die Produktivität des Kunden erhöhen.
  • Convenience: Den Komfort für den Kunden erhöhen.
  • Total Costs: Die Belastungen für den Kunden reduzieren.

In der Ideenfindung wird die Liste verwendet, um Anregungen wie diese zu entwickeln:

  • Wie können wir unser Produkt einfacher machen? (Convenience)
  • Wie können wir die Betriebskosten unseres Produktes verringern? (Total Costs)
  • Wie können wie das Risiko einer Fehlentscheidung reduzieren? (Risk)

Für die Ideenbewertung kommen Fragen wie diese zum Einsatz (an Hand des Beispiels Problem):

  • Wird mit dieser Idee ein Problem des Kunden gelöst?
  • Ist dies für ihn ein wichtiges Problem?
  • Wie viel wäre der Kunde bereit, für eine Lösung dieses Problems zu bezahlen?
  • Welche Alternativen hat der Kunde, dieses Problem zu lösen?

Obwohl diese Fragen schon hilfreicher sind, entfalten sie ein noch größeres Potential, wenn sie eine Stufe konkreter präsentiert werden. Die verlinkten Beiträge enthalten Beispiele für diese Konkretisierungen.

Diese Checkliste ist bei uns eines der am häufigsten genutzten Werkzeuge.

 

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