Seven Rules for Becoming a Successful Female Entrepreneur

Two weeks ago I visited the University in Al Ain in the United Arab Emirates. The entrepreneurship program (ECIE) for the female students invited us for a workshop and a keynote speech for the event „Opportunities & Challenges for Women Entrepreneurs in times of Global Crisis Workshop“.

It was great to give a key note speech for young students. They have the same concerns of founding a company as everyone else. I would like to share my presentation slides with you that I gave in the key note speech. I hope I could give the students some entrepreneurial insights.

(The trip to the UAE was quite an experience for me. A new country, new culture and so many interesting people. In the UAE 75% of the population are foreigners. You can notice that difference if you join a meeting at the university. In one meeting there are rarely two people from the same country. A huge cultural melting pot!)

Wir wissen nicht, was nicht geht…

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„Herr Müller, ich finde Ihre Idee großartig. … Schreiben Sie die auf! … Wo liegt das Problem der bestehenden Lösung? … Bei der Logistik. … Was wäre, wenn?! …“

…so könnte ein Teamgespräch zwischen uns und einem Auftraggeber in einem Innovationsworkshop beginnen. Wir sind junge Menschen, die freiberuflich für Zephram tätig sind. Viele Fachrichtungen treffen aufeinander (Informatik, Kulturwissenschaften, Maschinenbau, Design, Journalismus, etc.). Wir sind kommunikationsfreudig, interessiert, offen und neugierig. Diese Eigenschaften brauchen wir, denn nicht selten geht es um Produktentwicklungen für das Jahr 2020. Auf der fachlichen Ebene unterstützen wir die Auftraggeber in der Ideenproduktion mit Perspektivwechsel und durch die Moderation von Teams. Dafür kennen wir uns als Idea Engineers mit dem Ideenproduktions-Prozess sehr gut aus.

Unserer Vision ein Stück näher

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Ideas for everyone – unsere Vision von einer Welt, in der jeder in der Lage ist zur gewünschten Zeit die gewünschte Idee zu haben. Egal, ob  es sich dabei um Geschäftsideen, Produktideen oder Verbesserungsideen handelt.

Um diese Vision mit Leben zu erfüllen, entwickeln wir nicht nur Werkzeuge für die ersten Innovationsphasen, sondern arbeiten auch eng mit der Universität Magdeburg zusammen. Dort lernen jedes Semester ca. 30 Studenten im Fach „Idea Engineering“ die ingenieursbasierte Ideenproduktion.

Ab Juni 2009 gibt es eine weitere Gelegenheit, wie wir unsere Vision verwirklichen können: Gemeinsam mit dem Rationalisierungs- und Innovationszentrum Sachsen-Anhalt werden wir Weiterbildungen für mittelständische Unternehmen anbieten. Gleich am 12.06.2009 starten wir mit einem Seminar zum Thema „Kreativität und Querdenken in Veränderungsprozessen“.

Wir danken dem RKW Sachsen Anhalt für diese Gelegenheit und freuen sehr uns auf die ergebnisreiche Zusammenarbeit.

Was können wir von Siemens lernen?

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Unsere Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) hat auf der diesjährigen Hightech-Strategie-Konferenz Ihre Initiative zur Steigerung der Innovationsfähigkeit in Deutschland vorgestellt. Ziel dabei ist, den deutschen Unternehmen eine gute Ausgangssituation für die Weltwirtschaft nach Krise zu ermöglichen.

Eine der von Frau Schavan genannten Maßnahmen ist ein innovationsfreundlicheres Steuersystem. Darin stellt sie Steuerermäßigungen als Anreiz für forschende Unternehmen vor und erhofft sich zusätzliche Wachstumseffekte für unsere Wirtschaft: „Das bringt mehr als es kostet“.

Diese Maßnahme begrüßte der Siemens Vorstandschef Peter Löscher bereits auf der Konferenz mit den Worten: „Wir würden das für den Ausbau unserer Innovationsführerschaft nutzen“.

Was können wir von Siemens lernen?

Ich glaube, wir können zwei Sachen lernen: Erstens das Vorwärtsdenken. Gerade jetzt in der Krise sollten wir Gelegenheiten erkennen, prüfen und ergreifen. (Etwas Ähnliches hat auch Jana mit ihrem Artikel „Angriff ist die beste Verteidigung“ zum Ausdruck gebracht.) Und zweitens: Deutschland ist als Innovationsland auf Forschung und Entwicklung angewiesen. Wenn wir aufhören würden zu forschen und zu innovieren, würden wir eingeholt.

Thinxel – Unsere neue Marke

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Seit heute ist die Bezeichnung Thinxel beim Deutschen Patent- und Markenamt als Wortmarke der Zephram GbR eingetragen.

Thinxels sind ein Ergebnis der Idea Engineering-Forschung, die Zephram gemeinsam mit der Universität Magdeburg betreibt. Sie beschreiben ein Gestaltungsprinzip bei der Moderation von Workshops und Seminaren, das wir seit einiger Zeit mit großem Erfolg einsetzen.

Das Wort „Thinxel“ setzt sich zusammen aus den Wörtern „think“ und „element“ und bedeutet so viel wie „Denkelement“. (Den Begriff haben wir analog zum bekannten „Pixel“ (=“picture element“) aus der Computer-Graphik gebildet.)

Ein Thinxel ist so etwas wie eine minimale Anweisung, die auf Anhieb verständlich und möglichst eindeutig ist. Das Ziel der Thinxels ist, die Abläufe in der Ideenfabrik für die Teilnehmer möglichst einfach zu gestalten und Missverständnisse zu vermeiden. Auf diese Weise werden unsere Workshops sowohl effizienter als auch effektiver.

Wir werden in einem zukünftigen Beitrag die Thinxels ausführlich beschreiben.

In welche Innovationen investieren?

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In Krisenzeiten stellt sich besonders die Frage, in was ein Unternehmen investieren sollte und in was nicht. Genau zu diesem Thema äußerte sich heute Manfred Wittenstein (Präsident des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) im Handelsblatt in einem Interview „Die Kunden sind offen für Innovationen“:

Handelsblatt: Viele Unternehmen senken die Ausrüstungsinvestitionen, die Forschung aber lassen sie unangetastet. Die richtige Strategie?

Wittenstein: Der Maschinenbau hat einen sehr geringen Anteil an externen Innovationsaufträgen. Die Aufwendungen sind also überwiegend nach innen gerichtet. Die Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung sind das Herz der Unternehmen. Und die Kunden haben durchaus ein offenes Ohr für Innovationsprojekte und nun auch die Zeit dazu. Denn in der Hektik des Booms blieb Manches auf der Strecke, das gilt auch betriebsintern für Prozessinnovationen oder Reorganisation. Viele kleine Neuerungen geht man nun an, da sie leichter zu verdauen sind. Haupttreiber bei den Investitionen bleiben solche, die sich schnell rechnen, sowie Ressourceneffizienz. Der letzte Boom hat gezeigt, wie heftig Material- und Energiepreise durchschlagen können.

Countdown -54

First Warp Flight

In 54 Jahren, am 5. April 2063, wird die Menschheit ihren ersten Warp-Flug (Reisen mit Überlichtgeschwindigkeit) in das Weltall starten und die Weiten der Galaxie für sich entdecken. Ganz nach den einleitenden Worte der Star Trek Serie „The Next Generation“:

Space… the Final Frontier. These are the voyages of the starship Enterprise. Its five-year mission: to explore strange new worlds, to seek out new life and new civilizations, to boldly go where no man has gone before.

😉

Keine Sorge – wir sind nicht verrückt geworden. Die Erklärung ist ganz einfach: wir haben einen besonderen Tag im Leben des Namensgebers von Zephram gefeiert.

Unser Namensgeber ist ein berühmter Wissenschaftler der Zukunft – Zephram Cochrane. Er ist kein Wissenschaftler unserer Zukunft sondern der Zukunft der Fernsehserie Star Trek. Zu Beginn dieser Serie erfindet Cochrane den Warp-Antrieb. Mit diesem Antrieb gelingt es den Menschen die Galaxie zu bereisen und sie zu erforschen.

Eine verschärfte Provokation

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In meinem vorletzten Beitrag habe ich eine Uhr gezeigt, bei der der Zeiger still steht und das Zifferblatt sich bewegt. Dies ist ein hübsches Beispiel für Provokation durch Umkehrung. Die Uhr findet man bei Tokyoflash aus Japan.

Die japanischen Designer haben bei dieser Provokation nicht halt gemacht, sondern noch radikalere Lösungen gefunden. Bei diesen haben sie ganz und gar auf Zeiger und Zifferblatt verzichtet, ohne dabei auf eine klassische Digitalanzeige zurückzugreifen.

Das Bild oben zeigt eine Uhr, die das Ergebnis der folgenden Provokation sein könnte:

PO Die Uhrzeit wird durch Farben angezeigt.

Hier zeigen die roten Punkte die Stunden 0 … 11 und die gelben Punkte die Fünf-Minuten-Intervalle 5, 10, 15, … 55 an. Die grünen Punkte stehen für die einzelnen Minuten von 1 bis 4. Die abgebildete Uhr zeigt also die Uhrzeit 3:56 an.

Zu Besuch beim FAZ-Institut

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Vor einigen Wochen waren wir zu Gast beim FAZ-Institut, dem Herausgeber der Zeitschrift Innovationsmanager – Magazin für Innovationskultur. Das Innovations-Team des Institutes hatte sich gewünscht, zu erleben wie ein Ideenprojekt von Zephram abläuft.

In ersten Schritt haben wir in einem Briefing-Gespräch die Aufgabenstellung vereinbart und Zielsetzung und Erfolgskriterien für die Ideen geklärt. Im zweiten Schritt hat uns Frau Clara Görtz – ein Mitglied des Innovations-Teams – in Magdeburg besucht und am Drehbuch-Meeting teilgenommen. Bei diesem Treffen analysieren wir Aufgabenstellung und legen die wesentlichen Elemente der Ideenfabrik fest. Wenige Tage später sind wir zusammen mit zwei Ideengebern nach Frankfurt gereist und haben in einem Besprechungsraum des Instituts eine kleine Ideenfabrik durchgeführt. Als letzten Schritt haben wir alle 150 Ideen in den Rechner eingegeben und per Email an den Auftraggeber geschickt.

Eine alte Provokation wird wahr

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In meiner Vorlesung Idea Engineering an der Universität Magdeburg erkläre ich den Perspektivwechsel durch Provokation.

Eines der Beispiele, die ich seit Jahren benutze, lautet

PO Das Zifferblatt bewegt sich, und die Zeiger stehen still.

Diese Provokation kann durch Umkehrung sehr leicht aus der Beobachtung

Die Zeiger bewegen sich, und das Zifferblatt bewegt sich nicht.

abgeleitet werden.

Unter dieser Provokation konnte ich mir nie etwas vorstellen, (und ich habe mir keine weiteren Gedanken dazu gemacht.)

Nun habe ich im Internet tatsächlich eine Uhr gefunden, die dieser Provokation entspricht. Die Uhr wird von Tokyoflash aus Japan in einer Reihe von Armbanduhren mit sehr originellen Anzeigeformen angeboten. Bei dieser Uhr ist der Zeiger ein (stehender) roter Strich, und das Zifferblatt – das in zwei Scheiben für die Stunden und Minuten getrennt ist – dreht sich entsprechend darunter.