Posts Tagged ‘disruptive Innovation’



Disruptive Innovation in zwei Minuten erklärt

Graham am Sonntag, den 10. Januar 2010

In diesem von UPS gesponserten Video erklärt Mike Masnick von Techdirt die disruptive Innovation in nur zwei Minuten.

Für Interessierte ist die beste Referenz immer noch The Innovator’s Dilemma, von Clayton Christensen.

Link zum Video bei YouTube.

An Observation on Disruptive Innovation

Graham am Sonntag, den 18. Oktober 2009

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During a presentation on innovation management recently, I was discussing the fact that disruption does not only affect the disrupted industry, but the disrupting organisation as well. When a new offer obeys radically different rules, the environment needed to create it successfully must often conform to a new set of rules as well. Skunkworks and spinoffs are two well-known solutions to this problem.

The text on my slide which summarised this discussion read:

Innovation is becoming increasingly disruptive – not only for the disruptees, but also for the disruptors themselves. Organisations may no longer discard a good idea with the argument, “This idea does not fit us.” Instead, they must ask, “How can we fit ourselves to this idea?

Looking over the slide once again, I think it makes the point quite neatly.

Disruptive Innovationen brauchen einen anderen Markt

René am Mittwoch, den 08. Oktober 2008

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Eine disruptive Innovation bedeutet eine technologische Veränderung, die einen ganz neuen Markt erschließt. Im neuen Markt ist sie eine neue Technologie, die bezüglich gängiger Maßstäbe zwar schwächer, gegenüber neuen Maßstäben jedoch besser sein kann. Für eine neue Zielgruppe kann dieser Maßstab sehr attraktiv sein (bei Autos ist ein gängiger Maßstab die Reichweiter einer Tankfüllung). Disruptive Innovationen haben meist die Eigenschaft, dass sie noch in den Kinderschuhen stecken und noch nicht ihre volle Leistung besitzen.

Um mit disruptiven Innovationen Erfolge vorzuweisen und erste Umsätze zu tätigen, benötigen diese einen Markt, der ihre noch geringe Leistung akzeptiert. Dies ist selten der bisherige Markt.

In diesem neuen Markt kann die disruptive Innovation durch inkrementelle Innovationen immer weiter verbessert werden, bis sie für den Massenmarkt reif ist.

Droht Industrieriesen das Schicksal der Dinosaurier?

René am Freitag, den 16. Mai 2008

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In den vdi-nachrichten ist am 16. Mai 2008 ein Artikel von Graham mit dem Titel Heutigen Industrieriesen droht das Schicksal der Dinosaurier erschienen. Kernaussage ist, dass Marktführer oft Geisel ihrer eigenen Erfolgsstrukturen sind und sich darum schwer tun, sich für disruptive Innovationen zu entscheiden, selbst wenn sie die notwendige technische Kompetenz dazu besitzen.

Die Argumente sind:

  1. Disruptive Innovationen richten sich an neue Kunden (RCA / Sony) oder erfordern völlig neue Geschäftsmodelle (Apotheken / DocMorris).
  2. Dies stehen meist im krassen Widerspruch zu den Kunden bzw. Strukturen, die ein Marktführer über die Jahre aufgebaut hat und von denen er sich nur schwer lösen kann.
  3. Weil sich große Unternehmen sehr schwer tun sich selbst zu innovieren, sind es Neuankömmlinge, die die neuen Technologien erfolgreich umsetzen. Denn sie sind nicht Geisel ihrer Erfolgsstrukturen, sondern können völlig unvorbelastet mit den Innovationen umgehen.

Das Innovationsdilemma der Automobilindustrie

Graham am Samstag, den 17. November 2007

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In seiner Studie “Car Innovation 2015″ untersucht das Beratungsunternehmen Oliver Wyman Innovationen in der Automobilindustrie. Daraus geht unter anderem hervor, dass Automobilhersteller in immer aufwendigeren Innovationen investieren, für die Kunden aber immer weniger bereit sind, einen Aufpreis zu zahlen. Vielmehr scheint es einen großen Bedarf an einfacheren, kostengünstigeren Autos zu geben.

Solche Kunden sind in der Sprache von Christensen [1] overserved, und die Automobilindustrie steckt im Innovators Dilemma. Demnach zwingt das Wertesystem eines Anbieters zu immer teuereren Innovationen, die die Bedürfnisse seiner Kunden zunehmend übersteigen. Gleichzeitig hindert es sie daran, disruptive Innovationen, die einfachere und günstigere Produkte ermöglichen, einzuführen.

Die Autoren der Studie sagen preisgünstigere Autos voraus; diese sollen auf Grund vorhersehbarer, inkrementeller Innovationen etablierter Anbieter erreicht werden. Dazu gehören beispielsweise der Einsatz von Leichtbauteilen und die Vereinfachung der Kabelbäume. In einer overserved Situation muss man aber nach Christensen’s Theorie damit rechnen, dass der Markt durch eine disruptive Innovation eines neuen Anbieters aufgemischt wird.

Arten von Innovation

Graham am Samstag, den 10. November 2007

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Es sind schon viele Arten von Innovation identifiziert worden, und es gibt auch einige Taxonomien, die versuchen, diese Arten in ein System unterzubringen.

Eine solche Taxonomie – im Bild oben gezeigt – verwendet die bekannte Portfolio-Darstellung mit den Dimensionen Grad der Technologieveränderung (horizontale Achse) und Grad der Marktveränderung (vertikale Achse). Damit erhalten wir vier unterschiedliche Arten von Innovation:

  • Incremental Innovations. Inkrementelle Innovationen sind stetige, kleine Verbesserungen. Sie dienen dazu, bestehende Produkte konkurrenzfähig zu halten und bringen nur geringe Technologie- und Marktveränderungen mit sich. Ein bekanntes Beispiel hierfür sind Software-Updates.
  • Radical Innovations. Radikale Innovationen bedeuten größere technologische Änderungen, die ein Produkt wesentlich verbessern. Ein Beispiel sind mobile Musikgeräte: Das mobile CD-Gerät war eine radikale Innovation gegenüber seinem Vorgänger, dem (Kassetten-)Walkman, und der MP3-Spieler war es gegenüber dem CD-Gerät genauso.

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