How to Create Ideas for a Computer Game

2 Girls playing video game

This is an exercise I do with students in my university course “Idea Engineering”. Its goal is to demonstrate how a well-chosen change of perspective can make generating new ideas very easy indeed.

Suppose we have been given the task of coming up with an idea for a simple computer game. By “simple”, I mean the kind that is created for a mobile device or for Facebook.

The script for the idea generation consists of three steps:

  1. Think of an interesting adjective.
  2. Who or what has this property?
  3. What does he/she/it want to achieve?

Your answers to questions 2. and 3. are your idea for a computer game!

Here are three examples:

  1. Devastating,
    Squelchy,
    Divine.
  2. A volcano,
    A swamp,
    An angel.
  3. Bury cities ith its lava,
    Trap unwary travellers,
    Protect an innocent mortal from harm.

Improving Creativity with Psychological Distance

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A recent article by Oren Shapira and Nira Liberman in the magazine Scientific American discusses some new findings on creativity by psychologists Lile Jia, Edward R. Hirta and Samuel C. Karpena of Indiana University. The authors discuss the concept of “psychological distance” and claim that it helps creative thinking. Anything that happens a long way away, or at different time to the present, or to someone other than me is said to be psychologically distant. An experimental study carried out with students supports the claim.

The article provides scientific confirmation for an effect that creativity practitioners have been aware of for a long time: that it is helpful to look for ideas “over there”, rather than “here”. There exist a large number of ideation techniques that utilize this effect.

Werbeideen durch Zeitsprünge II


Im vorangegangenen Beitrag habe ich den Zeitsprung als Methode zur Generierung von Werbeideen vorgestellt. Der Werbespot für das norwegische Telekommunikationsunternehmen Telenor ist ein weiteres Beispiel für diesen Ansatz. Dort sehen wir ein Mädchen vor einigen Jahrzehnten, die in einem Schulaufsatz ihr Bild des Telefons der Zukunft beschreibt. Weil ihre Vorstellungen so “verrückt” sind, wird sie zum Schuldirektor, zum Arzt und schließlich zum Psychiater geschickt. Natürlich beschreibt sie nichts anderes als das Mobiltelefon, das wir alle kennen.Auch heute beobachten wir oft ähnliche Reaktionen auf ungewöhnliche Ideen. Ein Beispiel für dieses Phänomen habe ich vor Kurzem im Beitrag Gute Ideen konnen kulturgefährdend sein beschrieben.

(Bildquelle: YouTube)

Werbeideen durch Zeitsprünge

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Die Werbung ist wohl die Branche, die am häufigsten auf neue Ideen angewiesen ist. Denn im Idealfall braucht jedes Plakat, jeder Spot und jede Broschüre etwas Innovatives oder Unerwartetes, um die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich zu lenken.

Die Wissenschaftler Jacob Goldenberg, David Mazursky und Sorin Solomon von der Hebrew University of Jerusalem in Israel haben Werbebilder untersucht und sechs Eigenschaften identifiziert, die ihrer Meinung nach erfolgreiche Plakate und Spots charakterisieren. Diese Eigenschaften kann man in ihrer Veröffentlichung The Fundamental Templates of Quality Ads nachlesen.

Eine der sechs Eigenschaften nennen die Autoren Dimensionsveränderung. Bei der Dimensionveränderung basiert die Werbeidee auf einer Manipulation einer physikalischen Dimension. Eine Variante hiervon ist der Zeitsprung. Dabei wird die Uhr vor- oder zurückgedreht, um eine neue Perspektive auf das Produkt zu gewährleisten.

Innovationsquelle: “Unmögliches” – Teil II

Unmöglich?

In ihrem Beitrag Innovationsquelle: “Unmögliches” hat Jana berichtet, wie eine völlig unmögliche Idee (der Anbau von Heroin in einem städtischen Park) zu einem nützlichen Vorschlag führen konnte.

Jeffrey Phillips zitiert in seinem Blog “Innovate on Purpose” einen ähnlichen Fall aus dem Buch Think Better von Tim Hurson:

Ein Unternehmen suchte neue Methoden, um Glasprodukte zu verpacken. Bisher wurden alte Zeitungen verwendet, und die Anzahl der Brüche war hoch. Beim näheren Hinsehen stellte sich heraus, dass die Verpacker beim Verpacken die Zeitungsseiten lasen und dadurch abgelenkt wurden. Während einer Ideenfindung schlug jemand vor, den Verpackern die Augen auszustechen. Natürlich ist dieser Beitrag als ernst gemeinter Vorschlag völlig unmöglich. Als Provokation war er aber interessant, denn er brachte die Teilnehmer auf die Idee, Menschen zu beschäftigen, deren Sehkraft eingeschränkt war. Da diese Menschen eine erhöhte taktile Sensibilität haben, würden sie die Glasprodukte ohnehin sorgfältiger behandeln. Die Idee wurde implementiert, und das Unternehmen konnte dadurch Kosten sparen.