Posts Tagged ‘Ideenfabrik’
Graham am Montag, den 13. Juli 2009
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Der Kern jeder effektiven Ideenproduktion ist ein guter Perspektivwechsel. Mit dem Perspektivwechsel wird die Aufmerksamkeit einer Gruppe auf etwas Neues gelenkt, das ihr hilft, neue Ideen zu entwickeln. In der Praxis ist die Formulierung des Perspektivwechsels entscheidend: mit der richtigen Formulierung fließen die Gedanken leicht und schnell, dagegen führt eine ungeeignete Formulierung oft zu Verwirrung und Ratlosigkeit bei den Teilnehmern.
Im Rahmen ihrer gemeinsamen Forschung mit der Universität Magdeburg hat Zephram bereits die verschiedenen Arten von Perspektivwechsel identifiziert, und wir haben spezifiziert, für welche Art von Ideenfindungsaugabe welche Art von Perspektivwechsel am zweckmäßigsten ist. In letzter Zeit beschäftigen wir uns damit, wie diese Perspektivwechsel verständlich präsentiert werden können. Erfahrungen sowohl aus der Universität als auch bei Zephram haben gezeigt, dass die Teilnehmer an einer Ideenproduktion verschiedene Moderationsanweisungen des selben Perspektivwechsels als unterschiedlich schwierig einstufen und dass die Ideenproduktion entsprechend unterschiedlich ergiebig ist.
Tags: Ideenfabrik, Moderation, Provokation
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Graham am Sonntag, den 08. März 2009

Alle Welt spricht zur Zeit von der Finanzkrise, die vielerorts Kurzarbeit und Kündigungen zur Folge hat. Es gibt aber eine Berufsgruppe, die von der aktuellen Situation profitieren müsste: die Ideenmanager.
Der Ideenmanager hat die Aufgabe, in einem Unternehmen die Ideen der Mitarbeiter zu sammeln und zu beurteilen. Diese Ideen können zur Verbesserung aller Aspekte des Unternehmens dienen.
In Deutschland geht das Ideenmanagement auf den Unternehmer Alfred Krupp zurück, der 1872 verkünden ließ:
„Anregungen und Vorschläge zu Verbesserungen [...] sind aus allen Kreisen der Mitarbeiter dankbar entgegen zu nehmen und durch Vermittelung des nächsten Vorgesetzten an die Procura zu befördern, damit diese ihre Prüfung veranlasse.“
Ideenmanagement hieß lange Zeit (und mancherorts immer noch!) betriebliches Vorschlagswesen; erst in letzter Zeit hat es den moderneren Namen erhalten.
Tags: Finanzkrise, Ideenfabrik, Ideenmanagement, Kosten sparen
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Graham am Sonntag, den 23. März 2008

In fast jeder Ideenfabrik gibt es einen oder mehrere problematische Teilnehmer. Diese Teilnehmer stören den Ideenproduktionsprozess – manchmal absichtlich, manchmal aber auch ohne Absicht. Die Folgen dieser Störungen sind demotivierte Teilnehmer, mehr Arbeit für den Moderator und eine Verschlechterung der Ergebnisse.
Wenn man viele Ideenfabriken moderiert hat, lernt man die unterschiedlichen Arten von Problemteilnehmer kennen. In der folgenden Liste habe ich meine Top-Dutzend der häufig anzutreffenden Arten zusammengestellt:
- Derjenige, der zwar ständig lächelt und nickt, aber nie etwas Nützliches sagt.
- Derjenige, der lautstark erklärt, dass er Innovationsworkshops für überflüssig hält und sich kategorisch weigert, mitzumachen.
- Derjenige, der behauptet, dass niemand von Außerhalb des Unternehmens helfen kann.
- Derjenige, der sich ständig mit einem Kollegen über irrelevante Details streitet.
- Derjenige, mit seinem Nachbarn ständig sarkastische Bemerkungen austauscht.
- Derjenige, der sich beschwert, dass der Raum zu kalt/warm/dunkel/hell ist und dass er so nicht arbeiten kann.
Tags: Ideenfabrik, Moderation
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René am Sonntag, den 02. Dezember 2007
Betriebsblindheit ist eigentlich ein negatives Wort. Doch sie hat auch etwas Gutes an sich: Sie hilft, unsere Konzentration zu fokussieren, indem sie Wesentliches von Unwesentlichem trennt. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für ein effizientes Arbeiten. Sie entsteht als Konsequenz von angewandtem Expertenwissen, etablierten Prozessen und routinierten Arbeitsweisen.
Was ist aber, wenn Veränderungen, Optimierungen oder gar neue Ideen benötigt werden? In diesem Fall ist die Betriebsblindheit in der Tat hinderlich. Sie macht es den Menschen sehr schwer, sich von ihren gewohnten Gedanken und Annahmen zu trennen, die sie bisher nicht hinterfragt haben oder womöglich sogar nicht einmal mehr erkennen.
Ein berühmtes Beispiel für die Betriebsblindheit waren die Ingenieure um den Entrepreneur Henry Ford. Sie sollen behauptet haben, es sei unmöglich, einen Sechszylinder-Motor zu bauen – woraufhin Ford gesagt haben soll, “besorgt mir Leute, die noch nicht gelernt haben, was nicht geht!”
Tags: Betriebsblindheit, Henry Ford, Ideenfabrik, Ideenworkshop, Provokationstechnik
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Graham am Freitag, den 23. November 2007

Der Verein Deutsche Sprache e.V. hat eine originelle Idee im Internet verwirklicht. Auf der Website http://www.wortpatenschaft.de/ kann man gegen eine Spende die Patenschaft für ein deutsches Wort seiner Wahl übernehmen. Mit der Spende wird die Vereinsarbeit unterstützt. Diese Idee hat uns auf Anhieb gefallen, und wir haben spontan die Patenschaft für das Wort “Ideenfabrik” übernommen.
Wortpaten sind dazu aufgefordert, “sich um das Wort zu kümmern, es oft zu benutzen und es vor Missbrauch und Verdrängung zu schützen.” Lieber Verein Deutscher Sprache, das werden wir tun!
Tags: Ideenfabrik, Spende
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