Posts Tagged ‘Innovationskultur’
Graham am Freitag, den 16. Oktober 2009
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Harvard Business School Professor Bill George zitiert in seinem Blog den bekannten Management-Autor Gary Hamel. Hamel hat neulich einen Vortrag beim World Economic Forum über die Zukunft des Managements gehalten.
In diesem Vortrag hat Hamel die These vertreten, dass wir uns gegenwärtig im Umbruch von der wissensbasierten Wirtschaft zur kreativitätsbasierten Wirtschaft befinden. Dieser Umbruch wird eine Reihe von radikalen Änderungen im Management nach sich ziehen. In der Zukunft wird es die Rolle des Managements sein, Kreativität und Begeisterung zu fördern und alte Zöpfe, die Flexibilität und Dynamik behindern, abzuschneiden. Dieser Wandel ist notwendig – so Hamel – weil diese Faktoren Voraussetzungen für Innovationsfähigkeit sind, und Innovationsfähigkeit wird zum zentralen Wettbewerbsfaktor avancieren.
George zitiert elf Thesen von Hamel, die das Unternehmen von morgen charaktierisieren werden:
- Everyone gets heard
- Commitment is voluntary
Tags: Gary Hamel, Innovationsfähigkeit, Innovationskultur
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Graham am Samstag, den 26. September 2009

Stefan Lindegaard hat neulich im seinem Innovations-Blog ein Zitat von David Nordfors wiedergegeben, die die Situation des Innovationstreibers in vielen Organisationen treffend beschreibt (die Wörter in Klammern habe ich hinzugefügt):
When someone tries to innovate within a traditional organization, few will understand what he/she is doing,but everybody will understand who is a trouble-maker. After the innovation has been embraced by the organization, few will remember who started it, but everybody will remember who was a trouble-maker. This is the dilemma encountered by many intrapreneurs - they risk [personal] punishment for [organisational] success.
oder auf deutsch:
Wenn jemand in einer traditionellen Organisation versucht, Innovationen einzuführen, werden nur wenige verstehen, was er bzw. sie macht, aber jeder wird wissen, wer ein Störenfried ist. Nachdem die Innovation von der Organisation verwirklicht worden ist, werden sich wenige erinnern, wer sie eingeführt hat, aber jeder wird sich erinnern, wer [damals] ein Störenfried war. Dies ist das Dilemma vieler Intrapreneure: sie riskieren [persönliche] Bestrafung, um [Organisations-] Erfolg zu erzielen.
Tags: Innovationsfähigkeit, Innovationskultur, Intrapreneure
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Graham am Samstag, den 03. Mai 2008

Auf der Website von thinksmart.com präsentiert Joyce Wycoff eine Top Ten-Liste von “Innovationskillern”. Dies sind Fehler, die ein Unternehmen begehen kann, und die effektive Innovationsprozesse verhindern. Die zehn “Killer” lauten:
- Not creating a culture that supports innovation
- Not getting buy-in and ownership from business unit managers
- Not having a widely understood, system-wide process
- Not allocating resources to the process
- Not tying projects to company strategy
- Not spending enough time and energy on the fuzzy front-end
- Not building sufficient diversity into the process
- Not developing criteria and metrics in advance
- Not training and coaching innovation teams
- Not having an idea management system
Obwohl diese Liste inzwischen vier Jahre alt ist, stellen wir in unserer Arbeit fest, dass viele der darin beschriebenen Probleme nach wie vor weit verbreitet sind. Die größten fünf Probleme im Jahre 2008 sind nach meiner Ansicht:
Tags: Innovationskiller, Innovationskultur, Innovationsmanagement
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Jana am Freitag, den 30. November 2007

Ende September veröffentlichte das Handelsblatt einen Bericht über die Auswirkungen des weltweiten Wettbewerbs. Dieser zwingt Unternehmen dazu, mit dem Markt Schritt zu halten und in immer kürzeren Zyklen neue Produkte und Dienstleistungen auf den Markt zu bringen. Das Handelsblatt beschreibt in einem Beispiel aus der Unterhaltungsindustrie die Situation:
Eine einfache Kurve verdeutlicht oft am besten, vor welchen Herausforderungen Unternehmen stehen: Sie zeigt den rasanten Preisverfall bei DVD-Spielern – Geräte, die Mitte bis Ende der 90er-Jahre als echte Innovation auf den Markt kamen. Anfang des Jahrtausends kostete ein DVD-Spieler rund 500 Euro. Zwei Jahre später war es nur noch die Hälfte. Wiederum zwei Jahre danach mussten Käufer nur noch zwischen 30 und 50 Euro für DVD-Spieler ausgeben.Ähnlich steil bergab fielen in dieser Zeit die Gewinne, die die Hersteller mit den Geräten erzielen konnten. Für Philips, Sony und Co. galt es, möglichst schnell die nächsten Innovationen auf den Markt zu bringen: DVD-Rekorder etwa. Doch auch dort ist der Preisverfall nun rasant.
Tags: Innovationskultur, Innovationsromantik, Marktzyklen
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