Das perfekte Nutzenversprechen

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Wofür geben Sie beim Friseur Geld aus?

Dies ist keine Trickfrage, aber die Antwort ist wahrscheinlich dennoch nicht die, die Sie erwarten. Beim Friseur geben Sie Ihr Geld nämlich nicht für Haare schneiden, fönen, färben oder Ähnliches aus, auch wenn diese Dienstleistungen auf der Rechnung stehen mögen.

Es gibt im Wesentlichen nur zwei Gründe, um zum Friseur zu gehen: entweder um ein gutes Gefühl (z.B. sich attraktiv fühlen) zu bekommen oder um ein lästiges Problem (die Haare sind schon wieder zu lang) möglichst effizient zu lösen. Der erste Grund gilt in der Regel eher für Frauen und der zweite für Männer – darum sehen die Dienstleistungen (und die Preise!) bei Damen und bei Herren so unterschiedlich aus. Solche Gründe für einen Kauf werden Nutzen oder Kundennutzen – auf englisch (customer) value – genannt. Der Kundennutzen ist das, was ein Kunde sich letzten Endes von der Nutzung eines Produktes bzw. der Inanspruchnahme einer Dienstleistung verspricht.

In sechs Schritten zum Minimum Viable Product

donut mvp minimum viable product

Welche Features sollte ein MVP enthalten?

Eine Entscheidungshilfe für Startup-Gründer

In seiner bekanntesten Form ist ein Minimum Viable Product (MVP) eine vorläufige Version eines Produktes mit dem Nutzerfeedback eingesammelt und die Markttauglichkeit geprüft werden. MVPs spielen bei vielen Startups eine zentrale Rolle.

Für die Funktionalität eines MVPs gilt: „So umfangreich wie nötig und so einfach wie möglich“. Dies führt zur Frage, welche Features zum Minimum Viable Product gehören müssen und welche (vorerst) nicht realisiert werden sollten. Wir stellen einen Leitfaden vor, der Gründern hilft, diese schwierige Entscheidung zu treffen.

Was ist ein Minimum Viable Product?

Modern geführte Startups gehen nach der Lean Startup-Methode vor. Lean Startup basiert auf der Prämisse, dass die Gründer zu Beginn nichts über die Kunden und deren Wünsche wissen. Demnach werden alle Faktoren, von denen der zukünftige Geschäftserfolg abhängt, als ungesicherte Annahmen betrachtet, die sorgfältig geprüft werden müssen. Auf diese Weise schützen sich die Gründer vor vermeidbaren Fehlentscheidungen.

Notes for Startup Founders

Some Tips for Startup Founders

I recently started to collect quotes about startups. While doing so, I realised that it would be quite fun to write down some of my own observations as well. However, it seemed a little irreverent to include my name among such well-known ones as Steve Blank and Paul Graham, so I decided to publish my thoughts separately.

Of course, these observations are drawn from my own experience, which is neither Silicon Valley nor a high-octane accelerator, but as a professor in Germany who has a small innovation consulting company, teaches entrepreneurship classes at university and occasionally coaches startups.

This post is a work in progress with no finishing deadline; I will continue to add observations as they occur to me.

 

Warum Startups schnell wachsen müssen

wachstum startup

Ein Startup ist ein Unternehmen, das schnell wachsen soll. Dabei sind die Ansprüche an die Wachstumsgeschwindigkeit außerordentlich hoch: Paul Graham spricht von 5% bis 7% pro Woche(!) Demzufolge ist nur ein sehr kleiner Anteil aller neu gegründeten Unternehmen in Wirklichkeit ein Startup.

Ich werde gelegentlich gefragt, woher diese Erfolgserwartung, die für die meisten Unternehmen niemals erreicht werden kann, kommt. Die Antwort liegt in der Art und Weise, wie  Startups finanziert werden. Im Folgenden gebe ich das Beispiel wieder, das ich in meiner Vorlesung Startup Engineering 1 benutze.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Startup scheitert, ist sehr hoch; Sie liegt bei etwa 90%. Um mit diesem außergewöhnlichen Risiko umzugehen, sind spezialisierte Finanzierungsunternehmen – die Venture Capital-Gesellschaften (VCs) – entstanden.

17 Innovationsunterschiede zwischen Konzernen und Startups

konzern startup innovation

Zwei Innovationsstile

Es wird derzeit viel darüber geschrieben, wie radikale Innovationsprojekte am besten durchzuführen sind. Zwei verschiedene Systeme stehen sich gegenüber, die sich in vielen Kernelementen unterscheiden. Auf der einen Seite steht der Ansatz etablierter Unternehmen, der den sogenannten Wasserfall-Prozess verwendet. Als Alternative dazu steht die neue Vorgehensweise, die von Startups favorisiert wird, der häufig Lean Startup genannt wird.

Die traditionelle Methode beginnt mit umfangreichen Vorbereitungen, die zur Entscheidung durch einen hochrangigen Manager führt. Diese Entscheidung beruht auf einem detaillierten Business Plan. Bei einer positiven Entscheidung wird dann das Projekt in der beschlossenen Form verwirklicht, und das neu entwickelte Produkt kommt dann auf den Markt. Dieses Vorgehen hat sich bei Innovationsprojekten im bekannten Umfeld bewährt wie beispielsweise die Einführung eines neuen Modells eines bestehende Produktes. Unterstützer der Startup-Methode behaupten, dass dieser Ansatz sich nicht für Projekte mit großer Marktungewissheit eignet, bei denen nicht bekannt sein kann, wie das Produkt aussehen muss und wie der Markt darauf reagieren wird. In solchen Situationen ist es absurd, starre Pläne zu schmieden.

Blogs, die jedes Startup kennen sollte

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Für Startups hält das Internet eine Fülle wertvoller Informationen bereit. Für Gründer kann es mitunter schwierig sein, zu wissen, was sie lesen sollen, denn die Zeit reicht bei weitem nicht, um sich alles anzusehen, was verfügbar ist. Wir haben also hier die Blogs zusammengetragen, die unserer Meinung nach für Startups am wichtigsten sind.

Sean Ellis war der erster Marketing-Mensch bei Dropbox. Er hat den Begriff Growth Hacking geprägt. eines der wichtigsten Konzepte für Startups überhaupt. Sein Blog Startup Marketing enthält viele wertvolle Informationen über das (Online-)Marketing. Ebenfalls wichtig für das Online-Marketing ist der Quicksprout-Blog von Neil Patel.

Paul Graham ist der Gründer des berühmten Inkubators Y Combinator. Er schreibt in unregelmäßigen, großen Abständen Aufsätze über die Startup-Szene, die fast immer lesenswert sind. Die Adresse der Seite mit den Aufsätzen ist http://paulgraham.com/articles.html. Dazu passt auch der Blog von Y Combinator selbst, mit Nachrichten über die Seminare und Erfolgsmeldungen der geförderten Unternehmen.